Um das erste Treffen der Lectura Dantis Andreapolitana (der St Andrews Lectura Dantis) dieses akademischen Jahres zu feiern , verbrachte ich ein wenig Zeit in den Stapeln, um einige großartige Illustrationen von Dantes berühmtestem Werk zu finden. Wegen ihrer frühen Popularität und ihres großen kritischen Beifalls finden sich Beispiele von Illustrationen, die Dantes Commedia begleiten , sogar in den sehr frühen Ausgaben. Ich habe einige aus unserer Sammlung seltener Bücher ausgewählt, um sie hier anzuzeigen.
Als Erstes erscheint ein Buch, das bereits in diesem Blog vorgestellt wurde und in den Postern für den aktuellen Lectura Dantis verwendet wird . St. Andrews hat eine Kopie der Sessa Brüder 1596 Folio Ausgabe der Commedia mit wunderschön detaillierten Holzschnitten illustriert. Die Einleitung (siehe unten) ist voll von Holzschnitt-Diagrammen der verschiedenen Schichten des Inferno und fast jedem Gesang der gesamten Commediaist dargestellt. Diese Holzschnitte wurden erstmals in einer 1544 gedruckten Ausgabe verwendet, und die Ausgabe von 1596 war die letzte von der Familie Sessa in Venedig gedruckte Ausgabe. Diese Holzschnitte dienen sowohl als informatives Hilfsmittel als auch als Illustrationen und dienen gleichzeitig als schnelle Möglichkeit, einen Gesang beim Durchblättern des Textes zu erkennen.
Weiter ist die 1784 ‚Parnaso italiano‘ Ausgabe von Dante. Die „Parnaso italiano“ -Bücher waren eine Serie klassischer italienischer Poesie, die von A. Zatta und seinen Söhnen von 1784 bis 1791 veröffentlicht wurde. Diese Reihe enthalten Petrarca, Dante, Ariosto, Berni, etc. Die Commedia bildet Bände. 3-5 dieser Reihe und wurde 1784 veröffentlicht. Jeder Gesang wird mit Vignetten illustriert, die auf Stiche basieren, die in der Venedig-Ausgabe von Dante 1757-17858 gefunden wurden, meistens unterzeichnet „C. Dell’Acqua’or Cristoforo Dall’Acqua, der als Graveur in Vicenza arbeitete. Bei den Büchern dieser Serie handelte es sich um kleine, im Taschenformat gefertigte Bände, die sehr verbrauchbar waren. St. Andrews Kopie kann bei Classmark = s PQ4302.D.84, Bände gefunden werden. 1-3.
Diese beiden kleinformatigen Dante-Ausgaben des 19. Jahrhunderts enthalten einige interessante Aufnahmen von Standard- Commedia-Illustrationen. Oben sind die drei Diagramme von Inferno, Purgatorio und Paradiso aus dem Druck von Pietro Fraticelli von 1889 zu sehen . Diese Illustrationen, mit dem hier abgebildeten Porträt, sind die einzigen, die in dieser Ausgabe zu finden sind, aber das Porträt hat eine andere Qualität als die, die am häufigsten von Dante gefunden wurde (siehe unten Doré oder die von Flaxman inspirierte Gravur auf der Recht). Unten und rechts sind zwei Illustrationen, die in IC Wrights englischer Übersetzung der Commedia von 1866 gefunden wurden. Diese Ausgabe wird mit „Stiche auf Stahl, nach Entwürfen von Flaxman“ illustriert, was John Flaxman bedeutet, ein neoklassischer Bildhauer und Künstler.
Diese saubere Illustrationen mit Zahlen in sehr dramatisch und statuarischen Posen bietet einen Gegenpol zu dem endgültigen Dante dieses Postens dargestellt: Gustave Doré ‚s Meistergravuren :
Ich habe den besten Dante-Illustrator meiner Meinung nach zuletzt gespeichert. Wir halten uns an einen engen Zeitplan für diese 52 Wochen langen Illustrationen , und ich musste einfach einen Weg finden, Doré , meinen Lieblingsbuchillustrator, einzuquetschen. Seit ich zum ersten Mal seine Illustrationen für Don Quijote als Teenager gesehen habe, bin ich auf Doré aufgehängt worden . Er war ein überaus produktiver und extensiv gestalteter Künstler und Graveur, jedoch in seinen besten Werken, in denen seine Fähigkeit, Details auch im dunkelsten Schatten zu porträtieren, ihn wirklich als Graveur auszeichnet. Unsere Ausgabe der 1903 gedruckten HF Cary’s englische Übersetzung von Dante mit dem Titel The Vision of Hell, Reprints von einigen von Dorés feinsten Gravuren, die für die Dante-Ausgaben von 1857 und 1866 hergestellt wurden. Die Commedia gab Doré das perfekte Motiv für dunkle, dunkle Bilder voller Detailreichtum (oben) sowie einige schockierend helle Bilder (unten).
Wenn Sie diese Woche in St. Andrews sind und ein Dante-Enthusiast oder ein Dante-Anfänger sind, sollten Sie versuchen, an der Lectura teilzunehmen . Es ist die erste Veranstaltung dieser Art in Großbritannien und zieht seit 2009 Wissenschaftler aus der ganzen Welt an. Und wenn Sie etwas von dem, was Sie oben sehen, mögen, dann schauen Sie sich Special Collections an, um sie genauer zu betrachten!
To celebrate the first meeting of the Lectura Dantis Andreapolitana (the St Andrews Lectura Dantis) of this academic year, I spent a bit of time in the stacks finding some great illustrations of Dante’s most famous work. Because of its early popularity and its great critical acclaim, examples of illustrations accompanying Dante’s Commedia can be found even in the very early editions. I’ve selected a few from our Rare Books Collection to display here.
Der Tod sei die einzige Gerechtigkeit auf der Welt, sagen manche. Sie meinen damit, vom Tod seien ja alle gleich betroffen. Der Tod auf der Straße, im Abbruchhaus, der einsame Tod ohne Verwandte und Freunde, ohne den Schutz eines Raumes der Intimität, der Tod der von Menschen in den Kriegsgebieten, auf der Flucht, in Gefängnissen, in Sammellagern oder bei der Abschiebung… all diese Tode sind aber nicht gleich und schon gar nicht gerecht. Hinter ihnen steht ein individuelles Leben, ein Mensch mit einem individuellen Gesicht, mit einem eigenen Namen. Dieses je eigene verschwindet in der Anonymität von Zahlen und Statistiken. Trotz dieser Unterschiedlichkeit lässt sich in diesen Toden doch eine Gemeinsamkeit entdecken, die erschreckend lässt. In ihnen spiegeln sich die Todesstrukturen einer Gesellschaft, die Menschen – wie Papst Franziskus sagt – zu „Abfall, zu Müll“ macht; in ihnen wirkt – um es noch einmal mit Papst Franziskus zu sagen – „eine Wirtschaft, die tötet“. Ihre Opfer sind vor allem die Menschen, die im Kapitalismus ‚überflüssig’ sind, weil ihre Arbeitskraft nicht vernutzt werden kann, um mittels ihrer Anwendung aus Geld Mehr-Geld zu machen. Schon vor Jahren haben Kritiker aus Lateinamerika gesagt, gegenüber dem Schicksal, das den sog. ‚Überflüssigen’ droht, sei es ein Privileg, ausgebeutet zu werden. Diese Logik hat inzwischen auch die sog. reichen Länder erreicht. ‚Hauptsache Arbeit’ ist die Parole von Hartz IV, das die rot-grünen Zyniker vor 25 Jahren auf den Weg gebracht haben. Jede Arbeit ist dann besser als keine und dankbar hinzunehmen. Das hat Deutschland einen Standortvorteil in der Konkurrenz gebracht, dafür aber wurden Arme in anderen Ländern in den Ruin und in unwürdige Tode getrieben. Aber auch in Deutschland wurde dieses Projekt mit der Verstetigung der Armut, mit prekären, d.h. unwürdigen Beschäftigungsverhältnissen erkauft, mit einem Hungerlohn, von dem Menschen nicht mehr leben können. Wer mitbekommt, wie es bei Amazon zugeht, ahnt, was das bedeutet. Schon jetzt ist klar, dass solche Beschäftigungsverhältnisse in den nächsten Jahren eine sich verschärfende Altersarmut und mit ihr ein unwürdiges Leben und Sterben für viele Menschen bedeuten wird. Jetzt schon ist klar, dass der globalisierte Kapitalismus weltweit die Lebensgrundlagen von immer mehr Menschen zerstören und unwürdiges Sterben produzieren wird. „Alt und lebenssatt zu sterben“, war für die alten Israeliten die Erfüllung ihres Lebens. In den modernen Gesellschaften wird sie Wirklichkeit nur für diejenigen, die sich Zugang zu medizinischer Versorgung leisten können. Für die anderen bleibt der ‚vorzeige Tod’ unter unwürdigen Bedingungen. In Griechenland wird die Behandlung von Krebserkrankungen nur noch im Endstadium von den Krankenkassen bezahlt. 2 Während sich die moderne und aufgeklärte Welt damit abfindet, dass es zu einer immer dramatischeren Spaltung zwischen Armen und Reichen, Lebenden und unwürdig Sterbenden kommt, haben Israels Propheten dagegen protestiert, dass nicht alle „alt und lebenssatt“ sterben könnten. Sie haben darin ein Unrecht gesehen, das seine Wurzeln in einer falschen Gesellschaftsordnung hat. In Israel wurde diese Erfahrung aber zugleich zur Frage nach der Gerechtigkeit Gottes. Warum schweigt Gott zu all dem, wo er doch mit seinem Namen Befreiung und Gerechtigkeit versprochen hat? Aus solchen Fragen hat sich die Vorstellung von Gottes Gericht herauskristallisiert. Sie begegnet uns in einem Text aus dem Matthäusevangelium. Text Mt 25, 31-46 In unserem Text geht es nicht darum, die Frage der Gerechtigkeit zu vertagen, gleichsam auf den ‚jüngsten Tag’. Er macht ja deutlich, dass sie auch schon unter den das Leben von Menschen zerstörenden Verhältnissen des römischen Reiches gelebt werden soll. Der Maßstab dieser Gerechtigkeit orientiert sich am Leben des Menschensohns aus Nazareth. Für ihn waren die ‚Letzten’ die ‚Ersten’ – genau diejenigen, die in unserem Text genannt werden: die Hungrigen und Durstigen, die Fremden und Obdachlosen, die Kranken und Gefangenen… Das Verhalten gegenüber diesen Geringsten ist der Maßstab für eine gerechte und menschliche Welt. Sie soll jetzt schon Wirklichkeit werden. Dafür hat sich der Menschensohn in seinem Leben und Sterben eingesetzt. Und ihm hat Israels Gott recht gegeben. Diesen von Rom Gekreuzigten hat er zum Maßstab und Richter der Welt gemacht. Die Maßstabe, die er gesetzt hat, haben auch im Letzten, am Ende Bestand. Die Menschlichkeit und Gerechtigkeit, die dieser gekreuzigte, von Gott aber auferweckte Menschensohn verkörpert, tritt den Verhältnissen entgegen, die töten. Dieser Menschensohn steht in striktem Gegensatz zu Strukturen des Todes, zu einer Gesellschaft und Wirtschaft, die tötet. Wer darauf vertrauen kann, dass dieser menschliche Mensch aus Nazareth das ‚letzte Wort’ behält, findet die Kraft, jetzt schon gegen Strukturen und Verhältnisse des Todes aufzustehen und ihnen die Stirn zu bieten. Er wird sich auf keinen Fall mit ihnen abfinden und dies in seinem Klagen und Fragen, in seinem Protest und in seinem Gebet, in seiner Erinnerung an die Toten und die Opfer des Unrechts zum Ausdruck bringen. Er wird sich vielleicht auch mit anderen zusammen tun, die Wege aus dem Tod suchen. Vielleicht kann er sogar darauf vertrauen, dass Gott in der Auferweckung seines gekreuzigten Messias sein Urteil über die Welten des Todes schon gesprochen hat und wenigstens in diesem einen hat Wirklichkeit werden lassen, was wir für die Lebenden erkämpfen und für die Toten erhoffen. Quelle
Seit dem 29. Jänner ’20 gibt es ein Ministerium für Kunst und Kultur. Was es nicht gibt, ist ein Minister für Kunst und Kultur. Auch wenn es diesen geben sollte, den Minister, der für Kunst, Kultur, für den öffentlichen Dienst und für den Sport zuständig, verantwortlich ist. Es ist nicht unüblich, dass in einem Ministerium mehrere sogenannte Geschäftsbereiche zusammengefaßt sind, es einen Minister, eine Ministerin in der Verantwortung für mehrere sogenannte Geschäftsbereiche gibt.
Unüblich an der Einteilung der Ministerien seit dem Jänner ’20 ist allerdings, dass einem Minister, den es nicht gibt, aber für Kunst und Kultur dem Gesetze nach geben sollte, eine Staatssekretärin aus der eigenen Partei beigestellt ist, während beispielsweise, wie es in Österreich seit Jahrzehnten wohl gängige Praxis, der Ministerin für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie ein Staatssekretär von der zweiten Regierungspartei beigestellt ist.
Für den Coronatest wurden die Tweets des Werner Kogler herangezogen, und zwar vom 5. Jänner ’20 bis zum 13. Mai ’20. Alle seine Tweets wurden in den Collagen abgelegt. Und allein seine Tweets aus über vier Monaten bescheinigen nur eines, einen negativen Test vorgelegt zu haben.
Sie finden in diesen Tweets vielerlei. Vor allem Sport. Sport, Sport, Sport und noch mehr Sport. Das läßt die Vermutung aufkommen, Werner Kogler liest „Bundesminister für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport“ von rechts nach links:
Allenthalben fällt die Bezeichnung „Sportminister“ in den Tweets, Kultur- oder Kunstminister hingegen nicht …
Kunst kommt vor. Im weitesten Sinne. Etwa am 17. Jänner ’20, als der Tod von einem Künstler zu beklagen war. Werner Kogler steht hier nicht an, in einem Tweet sein Bedauern darüber …
Am 17. März ’20 ein Tweet, der den Eindruck erwecken könnte, diesen schreibt ein Minister für Kunst und Kultur; es tatsächlich aber schreibt ein Verkünder. Verkündet werden Maßnahmen für Kunst und Kultur, also das Planen von Maßnahmen …
Und ganz Sportminister, am 30. März ’20: „Keine einfache Zeit für Kinos und Kinofans. Wie ihr euer Lieblingskino trotzdem unterstützen könnt, erfährt ihr hier.“ Ein Retweet von ihm. Retweets dürften überhaupt seine Lieblinge sein. > …
Sehr geehrte Damen und Herren, Gestern war Nationalfeiertag, Morgen ist ein Gedenken an den steirischen Bildhauer und Weitwandervater Carl Hermann mit seinem hundertsten Geburtstag. Ein gegebener Anlass um sich an ihn seine Werke, und den von ihm geschaffenen ersten Weitwanderweg Österreichs 05 Nebelstein – Eibiswald,
in Erinnerung zu rufen.
Als Wanderer in der Ewigkeit, der Südweghermann, sein Weg, seine Kunst, sein Idealismus bleibt unvergänglich für alle Zeit.
es ist nichts … alles ist austauschbar, im Requisitenstaat … Menschen mit der Einfachheit und der Niedertracht, mit der Armut ihrer Bedürfnisse … das Dämonische in uns ein immerwährender vaterländíscher Kerker, in dem die Elemente der Dummheit und der Rücksichtslosigkeit zur tagtäglichen Notdurft geworden … fortwährend zum Scheitern … ein solches, das ununterbrochen zur Infamie und zur Geistesschwäche verurteilt ist … Wir sind … wir sind apathisch … das Leben als das gemeine Desinteresse am Leben, wir sind in dem Prozeß der Natur der Größenwahn-Sinn als Zukunft. Wir haben nichts zu berichten, als daß wir erbärmlich sind durch Einbildungskraft einer philosophisch-ökonomisch-mechanischen Monotonie verfallen. Mittel zum Zwecke des Niedergangs, Geschöpfe der Agonie, erklärt sich uns alles, verstehen wir nichts. Wir bevölkern ein Trauma, wir fürchten uns … sehen … die Riesen der Angst. Was wir denken, ist nachgedacht, was wir empfinden … unklar. Wir brauchen uns nicht zu schämen, aber wir sind auch nichts und wir verdienen nichts als das Chaos.„
Er, Bernhard, hat wohl auch zu wenig das Nachgedachte nachgedacht. Denn. Das Chaos, was wäre das anderes als eine Belohnung …
So ist es angebracht, diesen Satz von Bernhard ein wenig abzuändern und zu aktualisieren, mit Namen, die er noch nicht kennen konnte. Daß er diese nicht mehr kennen mußte, bedeutet aber noch nicht, daß er, Bernhard, als glücklicher Mensch vorgestellt werden kann …
PS Es ist bezeichnend, zu welchem Kommentar der Website der identitären Regierungspartei Baby Hitner mit diesem Zitat aus einer Rede dankt, ein zu einem Kommentar der viel mit dem Kerker eines sogenannten Vaterlands zu tun hat, in dem das Dämonische Alltag trägt …
“I believe in the practice and philosophy of what we have agreed to call magic, in what I must call the evocation of spirits, though I do not know what they are, in the power of creating magical illusions, in the visions of truth in the depths of the mind when the eyes are closed; […]
Translate.de
„Ich glaube an die Praxis und Philosophie dessen, was wir vereinbart haben, Magie zu nennen, in dem, was ich die Beschwörung von Geistern nennen muss, obwohl ich nicht weiß, was sie sind, in der Macht magische Illusionen zu erschaffen, in den Visionen der Wahrheit in die Tiefen des Geistes, wenn die Augen geschlossen sind; und ich glaube an drei Lehren, die, wie ich glaube, von früher Zeit überliefert wurden und die Grundlagen fast aller magischen Praktiken waren. Diese Lehren sind-
(1) Dass sich die Grenzen unseres Geistes ständig verschieben und dass viele Geister sozusagen ineinander fließen können und einen einzigen Geist, eine einzige Energie erschaffen oder offenbaren.
(2) Dass sich die Grenzen unserer Erinnerungen verschieben und dass unsere Erinnerungen Teil einer großen Erinnerung sind, der Erinnerung an die Natur selbst.
(3) Dass dieser große Geist und große Erinnerung durch Symbole hervorgerufen werden kann. „Ideen von Gut und Böse“
Ich freue mich auf einen neuen Dokumentarfilm von Thomas Riedelsheimer über die Arbeit von Andy Goldsworthy, einem schottischen Landkünstler.Während er arbeitet, „sich unter die Haut der Erde zu begeben“, vertieft er sich mit den Elementen, greift er die Erinnerung an die Natur auf und ruft sie mittels Symbolen hervor.Das hebräische / griechische Wort „Archetyp“, das als das ursprüngliche Muster verstanden wird, ist auch sprachlich verwandt mit dem „Zeichen eines Siegels“, während das Adjektiv „Archetypos“ mit „gestempelt“ übersetzt werden kann. In gewisser Weise „prägt“ Goldsworthy die Erde Mit seinen archetypischen Schöpfungen lässt er uns die Symbolik erkennen, die sich die Natur vor Augen hält.In einer seiner Arbeiten prägt er sogar die Erde mit seinem eigenen Körper.
Im Jahr 2001 drehte Thomas Riedelsheimer den ersten Dokumentarfilm über Goldsworthy mit dem Titel „Rivers and Tides“. Sie können es hier sehen:
Goldsworthy ist kein Mann mit vielen Worten.Er würde viel lieber mit uns durch seine Kunst reden.Aber was er sagt, ist ziemlich mächtig.Weit davon entfernt, nur dekorativ zu sein, lädt seine Kunst dazu ein, die Natur, die er nicht nur als pastoral oder hübsch ansieht, tiefer zu betrachten.Während er seine ephemeren Steinkreationen am Strand macht, der innerhalb weniger Minuten von der Flut überflutet wird, sagt er: „Meine Kunst versucht, den Stein zu verstehen.“ Er fährt fort, dass er seine Arbeit dem Meer als ein Geschenk anbietet.Das Meer wird es über das hinaus entwickeln, was er sich vorstellen kann.Er hat ein tiefes Bewusstsein für verborgene Wurzeln, die Lebensprozesse im Dunkeln arbeiten.Er genießt es, seine Arbeit an den Rand des Zusammenbruchs zu bringen.Was ihn begleitet, ist eine ständige Überraschung, dass er tatsächlich lebt.Die schwarzen Löcher, die er der Landschaft hinzufügt, sind besonders auffällig;sie erinnern an Abwesenheit, Leere, Tod, aber auch an den Raum, in dem das Leben keimt.
O Bestia
Senatoren
Pädophile Thoren
Admirale und Radikale
Ob Juristen oder Klerikale
Ob Jude, Moslem oder Christ
Ob Anstifter, Bauer oder Richter
Ob Indianer, Neger oder Kapitalist
Ob Philosophen, Denker oder Dichter
Ob Judas, oder Damon mit dem Dolche
Es gibt immer überall Andere und Strolche.
Doch am schlimmsten bleibt jedoch ein Denken
Mit Betrug, Gewalt und Macht die Welt zu lenken.
Sowie die Freimaurer, Tempelbrüder und Bilderberger
Am allerschlimmsten Plagiatoren und Klone sind noch ärger. Schimpfe nicht über Israeliten Muslime oder Christen Schimpfe nicht über Politiker und Zionisten Die noch viel ärger sind als die Schimpfe über sie. Satanus
O
„Don’t you give me that postmodern bullshit. There is truth, There is a truth. And what you want, or you feel, or you need, isn’t going to change the truth. Any more than it’s going to topple a skyscraper. There’s truth, and there’s belief. Don’t call a mule a stallion.“
— Carol Plum-Ucci, young adult novelist, essayist
You don’t need to give a shit about postmodernism and other tangential beliefs for them to work on you.
Before long, people are programmed to act in a certain way, use the correct language and associate with the right people because thinking this way becomes part of the socio-cultural constructs in which we live and have our being; it becomes a default auto-suggestion, a kind of neuro-linguistic leveller for interpersonal relationships acting at the subconscious level. Academia’s psychology of choice is transposed to cultural precepts and channelled swiftly across the global brain of…
Vor 250 Jahren, im November 1759, kam es in Hüttenberg zu einem gewalttätigen Aufstand der Bergknappen. Die aufrührerischen Knappen wurden bestraft und großteils aus Hüttenberg abgeschoben.
Begonnen hatte der Konflikt bereits 1755 mit einem Streit nach einem Tabakschmuggel. Die Hüttenberger Knappen sahen es als „Gewohnheitsrecht“ an, Tabak von Schmugglern zu kaufen. Nachdem die Bergknappen vom „Tabakschwärzler“ Andreas Kreig eine große Menge Schmuggel-Tabak gekauft hatten, schritt die Behörde ein. Kreig wurde festgenommen. Die Bergleute beschuldigten einen ihrer Kumpels, Georg Grillitsch, den Tabakschmuggel verraten zu haben. Die Knappen hinderten Grillitsch an der Arbeit und vertrieben ihn; die Vermittlungen des Bergrichters blieben erfolglos. Der Fall wurde schließlich der „k. k. Repräsentation und Kammer“ in Klagenfurt vorgebracht, diese forderte die sofortige Wiedereinstellung des Vertriebenen, dessen Unschuld sich herausgestellt hatte. Die Knappen verhinderten dies, versammelten sich auf der Kreuztratte, ihrem traditionellen Versammlungsort in Knappenberg, und erklärten, von der Klagenfurter Kammer keine Befehle entgegenzunehmen, zuständig sei ihrer Ansicht nach vielmehr die Hofkammer in Graz. Seit der Verwaltungsreform war aber nicht mehr die Hofkammer für rechtliche Belange der Knappen zuständig, sondern die neue Kammer in Klagenfurt, die aber von den Knappen nicht anerkannt wurde. Einige Vertreter der Knappschaft reisten nach Graz, um gegen die neue Regelung zu protestieren und eine Lösung des Konflikts anzustreben.
Eskalation der Gewalt
Am 15. November 1759 eskalierte der jahrelang schwelende Konflikt. Als Soldaten im Lölling-Graben mehrere Knappen festnahmen und nach Klagenfurt brachten, rotteten sich viele Kumpels zusammen, um die Festgenommenen zu befreien, was aber misslang. Der Bergrichter wurde mit dem Umbringen bedroht. Daraufhin schickte die Regierung 100 Soldaten des k. k. Regiments Harrach von Klagenfurt nach Hüttenberg, kommandiert von Hauptmann Allmayer.
Die Knappen versammelten sich in der Sonngrube und schworen sich in einer Zeremonie auf ein gemeinsames Handeln ein: Zwei Knappen hielten die Hände zusammen und die übrigen Kumpel gingen darunter durch. Die Aufständischen begaben sich auf die Kreuztratte und beschlossen, solange an dieser Stelle zu bleiben, bis ihre Vertreter aus Graz zurückgekehrt waren.
Die Regierung schickte eine Kommission nach Hüttenberg, um zu verhandeln. Gleichzeitig umstellten Soldaten sowie verpflichtete Bürger aus Guttaring und Hüttenberg die Kreuztratte. Dann erfolgte der Angriff. Die Knappen wurden entwaffnet, verprügelt und nach Hüttenberg gebracht – insgesamt waren es über 200. Wehrtaugliche Aufständische wurden in Hüttenberg mit 8 bis 15 Stockstreichen bestraft; die anderen erhielten 20 bis 28 Stockstreiche. Danach wurden die Festgenommenen nach Klagenfurt gebracht.
Alle Knappen in Hüttenberg, Mosinz und Lölling, die keine Legitimation des Bergrichters vorweisen konnten, wurden festgenommen, nach Klagenfurt gebracht, wo sie das „Bergleder“ ablegen mussten. Das halbrund geschnittene Bergleder, auch „Arschleder“ genannt, wurde um die Hüften geschnallt und galt als Zeichen eines Knappen. Bei der Arbeit im Stollen saßen die Bergleute darauf. Mit dem Ablegen des Bergleders wurden ihm die Knappenrechte entzogen.
Insgesamt 245 Aufständische wurden mit Stockschlägen bestraft. Viele Knappen wurden aus Kärnten „abgeschafft“, also des Landes verwiesen. Ihnen wurde angedroht, dass sie vor das Kriminalgericht kämen, sollten sie nach Kärnten zurückkommen. Auf immer „vom Berg verwiesen“ wurden Ruepp Ebner, Paul Reindl und Valentin Hölzl; vier Jahre Bergverbot erhielt der Oberfähnrich Matthias Höritzer. Einige Knappen wurden zum Militärdienst eingezogen. Mit Geldstrafe von 100 Dukaten wurde bedroht, wer einen der „abgeschafften“ Bergleute einstellen sollte. Nach dem Urteil der k. k. Repräsentation und Kammer wurde die gesamte Knappschaft mit einer Geldstrafe bestraft.
Der Abgang der aufständischen Bergknappen hatte große Auswirkungen auf den Bergbau im Raum Hüttenberg. Die Bergrichter versuchten mit Prämien Ersatz zu bekommen. Im Lauf der Zeit wurden etwa 150 Knappen angeworben; diese hatten aber lange Zeit Probleme, in die Gemeinschaft aufgenommen zu werden. Im ersten Jahr kam es zu vielen Schlägereien zwischen den alten und neuen Kumpels.
Im Jahr 1760 erfolgte eine teilweise Amnestie. Viele weitere bestrafte Knappen forderten immer wieder eine Wiederaufnahme des Verfahrens, sie wurden 1785 mit Strafe bedroht, sollten sie neuerlich Klage erheben.
Aufstände der Bergleute
Der Knappenaufstand von 1759 war nicht der einzige gewaltsame Protest der Hüttenberger Bergleute. Im 17. Jahrhundert kam es mehrmals zu Klagen der Knappen wegen gestiegener Lebenshaltungskosten und dem Mangel an Lebensmitteln – Vieh, Getreide und Schmalz wurden damals in großen Mengen nach Italien exportiert. 1612 richtete etwa Bergrichter Ullrich Engel eine Anzeige an den Vizedom, in der er berechtigte Beschwerden der Knappen anführte. Während des 30-jährigen Kriegs und der damit verbundenen Hungersnot plünderten Knappen aus dem Raum Hüttenberg mehrmals Bürgerhäuser in Treibach und Friesach. Die Obrigkeit bildete Kommissionen, die die Knappen ermahnten.
1678 kam es zu einer weiteren gewalttätigen Auseinandersetzung. Immer wieder gab es Streiks wegen Lohnforderungen und die Einhaltung alter Rechte sowie Schlägereien der Knappen untereinander – manchmal mit tödlichen Folgen.
Maria Theresia hatte bestimmte Rechte der Bergknappen bestätigt – darunter die Mautfreiheit für Lebensmittel, die sie auf dem Rücken mitführen konnten, bestimmte Steuerfreiheiten, das Weiderecht für Kleinvieh, der Bezug von Klaubholz und die Erlaubnis zu Festveranstaltungen wie den Hüttenberger „Reiftanz“.
Ende Mai 1712 legten etwa 300 Bergleute die Arbeit nieder und versammelten sich auf der Kreuztratte. Sie verlangten eine Erhöhung des Lohns und der Lebensmittelzubußen sowie die Absetzung des unbeliebten Bergrichters Franz Ferdinand Rauscher, der die Knappenkirchfahrten nach St. Leonhard und Maria Saal einstellte und die Wochenmärkte sperrte. Rauscher schlug auch einen Knappen nieder, der nicht schnell genug seinen Hut vor ihm abgenommen hatte. Der Knappe erlag den Verletzungen. Die Proteste hatten Erfolg: Bergrichter Rauscher wurde abgesetzt, das „Postgeld“ erhöht und es wurde ein Getreidezuschuss gewährt. Außerdem erhielten die Kumpels kostenlos Sprengpulver und Unschlitt geliefert. Die Knappen verzichteten dafür auf einige „Kündtage“, freie Tage, bei denen die Knappen bei Bauern in der Landwirtschaft arbeiteten und dafür hauptsächlich Holz und andere Naturalien erhielten.
1720 erhoben die Knappen neuerlich Forderungen – eine weitere Erhöhung des „Postgelds“ und die Wiedereinführung aufgehobener „Kündtage“. Der Protest führte diesmal bei der Behörde zu drastischen Maßnahmen: Nachdem die Knappen beim Berggericht nichts erreicht hatten, wandten sie sich an die Hofkammer in Graz. Dort wurden die Knappenvertreter eingekerkert und nach Verbüßung einer Freiheitsstrafe zu Zwangsarbeit herangezogen. Es wurde eine Verordnung erlassen; sie bestimmte für aufrührerische Knappen die „Abschaffung vom Berge auf ewige Zeiten“.
Werner Sabitzer
Quellen:
Münichsdorfer, Friedrich: Geschichte des Hüttenberger Erzberges. Nachdruck der Originalausgabe von 1870. Verlag des Naturwissenschaftlichen Vereins für Kärnten, Klagenfurt, 1989.
Wießner, Hermann: Geschichte des Kärntner Bergbaues. III. Teil. Kärntner Eisen. Archiv für Vaterländische Geschichte und Topographie, 41. und 42. Band. Verlag des Geschichtsvereines für Kärnten. Klagenfurt, 1953.
Salzburg Eine alte Hütte abzureisen und die neue Hutte mit doppelten Umfang, im Landschaftsschutzgebiet zu bauen und auf alt zu kaschieren, wurde vollzogen. Das Bauverbot am Prebersee schützt den Massenbetrieb vor Konkurrenz. 150 Terassenplätze, 90 Innenplätze, 15 Betten, 2.5 Millionen €. Bereits an Werktagen kein Parkplatz mehr. Der Bauberechtigte ist nicht immer der Bauherr, in Zeiten der Bankenkrisen suchen immer mehr Investoren Realanlagen. Eine Aktion zum Wirtshaussterben in den Tälern.
Die Pläne des Tamsweger Unternehmers Reinhard Wieland für den größeren Neubau der Ludlalm am Prebersee und das Kanalprojekt der Gemeinde wurden am Freitagnachmittag im Tamsweger Rathaus der Bevölkerung präsentiert. Am Montag beschäftigt sich die Gemeindevertretung mit dem 785.000-Euro-Kanal-Vorhaben.
Kritiker befürchten – entgegen den Beteuerungen der Gemeindepolitiker – einen Massentourismus im sensiblen Prebergebiet, weil mit der neuen Infrastruktur (Kanal und Strom) die Begehrlichkeiten für weitere Bauten wachsen könnten. Die meisten einheimischen Gegner des Projekts halten sich öffentlich zurück. Einer der schärfsten Kritiker ist ein Auswärtiger, aber Betroffener. Der aus München stammende und in Murau lebende Unternehmer Bernhard Ecker besitzt seit 15 Jahren ein anderes Objekt am See, das ehemalige Hotel Funke. Er hat erst heuer im Sommer nach langen Bemühungen die Bewilligung für den Umbau und die Sanierung erhalten und wehrt sich gegen eine seiner Meinung nach wirtschaftlich nicht angemessene Kanalanschlusspflicht. Er habe eine seit 2009 wasserrechtlich genehmigte Pflanzenkläranlage und übrigens auch ein saniertes Wasserkraftwerk sowie Quellwasser.
Eigentümer eines alten Hotels informiert die Staatsanwaltschaft
Ecker sagt zum Fall Ludlalm, es könne nicht angehen „jedes touristische Objekt mit Hilfe der Politik zu kanalisieren“. Es gäbe im Land viele Almhütten, die in das gleiche Muster fallen. Mit dem Kanalprojekt auf Kosten der Allgemeinheit wolle die Gemeinde „einen jahrelang betriebenen Amtsmissbrauch kaschieren“, schreibt der Murauer an die Staatsanwaltschaft Salzburg.
Für das Gasthaus Ludlalm habe die Bezirkshauptmannschaft 2001 eine Einzelbewilligung für eine Erweiterung erteilt – unter der Bedingung, dass die Abwasserfrage geklärt werden müsse. Das sei sie bis heute nicht. Ecker: „Der Zubau der Ludlalm wurde als Schwarzbau hergestellt, eine Baugenehmigung hierfür nie erteilt.“ Dennoch habe die Gemeinde selbst den Zubau für Veranstaltungen genutzt. Das sei „ein klarer Fall von Amtsmissbrauch“, ist der Kritiker überzeugt. Die jeweiligen Bürgermeister oder Amtsleiter hätten entsprechend reagieren müssen, zum Beispiel mit einem Abbruchauftrag.
Bgm. Georg Gappmayer (ÖVP), der erst seit 2012 Ortschef ist, sagte am Freitag auf SN-Anfrage: „Das entzieht sich meiner Kenntnis.“ Die Gemeinde werde Eckers Angaben prüfen. In seiner Amtszeit sei er von der BH aufgefordert worden, eine dem Stand der Technik entsprechende Abwasserentsorgung herzustellen. Nun gebe es ein Projekt, das kurz vor der Verwirklichung stehe.
Es störe ihn, sagt der Bürgermeister, dass Ecker persönliche Interessen verfolge und Kraut und Rüben vermische, um „mit juristischen Spitzfindigkeiten“ das Projekt zu verhindern. In Tamsweg gibt es auch Befürchtungen, dass im alten Hotel Funke vielleicht Zweitwohnsitze entstehen könnten.
Der Gemeinde gehe es nur um die weitere touristische Nutzung der zwei bestehenden Standorte, keinesfalls um neues Bauland.
Prebersee erhält Kanal und Strom
Nach langen Diskussionen sind im Lungau am Donnerstag die neuen Pläne für das Gebiet am Prebersee präsentiert worden. Die Gemeinde Tamsweg lässt in dem Naturschutzgebiet Kanal und Stromleitungen verlegen.
Der Prebersee, ein Moorsee oberhalb von Tamsweg, ist weit über die Grenzen bekannt – vor allem durch das Schießen auf die Spiegelbilder im See. Im Sommer wie auch im Winter ist das Gebiet am Prebersee ein beliebter Ausgangspunkt für Touren auf den Preber. Einzige bewirtschaftete Gaststätte im Naturschutzgebiet ist die „Ludlalm“. Diese ist jedoch an kein Kanalnetz angeschlossen und deshalb hätte sie heuer im Herbst schließen müssen.
ORF
Die „Ludlalm“ wird abgerissen und nach neuen Standards wieder aufgebaut
Jetzt gibt es eine Lösung, weil das Land Salzburg einen Funk-Sender beim Prebersee errichtet. Für diesen Sender muss ein Erdkabel verlegt werden und das wird jetzt gleich mit dem Kanalbau kombiniert, sagt der Tamsweger Bürgermeister Georg Gappmayer (ÖVP). „Für Einheimische wie auch Gäste ist das sehr erfreulich. Der Prebersee ist ein Juwel. Und mit den beschlossenen Maßnahmen können wir dieses Juwel für die Zukunft erhalten.“
Einziger Hotelier sieht Pläne skeptisch
Auch für die „Ludlalm“ gibt es neue Pläne. Die Hütte soll abgerissen und nach modernen Standards wieder aufgebaut werden – inklusive Toilette für Gäste, Wanderer und Skitourengeher. Auch im Hotel Funke am Seeufer sollen im Jahr 2017 Umbauarbeiten beginnen. Sein Betreiber Berhard Ecker sieht die Pläne der Gemeinde allerdings skeptisch und das ruhige Naturschutzgebiet in Gefahr.
ORF
Der einzige Hotelier am Prebersee sieht die Naturidylle in Gefahr
„In dem Moment, wo es eine Erschließung gibt, zieht man letztlich Bauherren an. Doch dann wird es in diesem wunderschönen Gebiet hier letztendlich so aussehen wie auf der Turrach, die aus meiner Sicht ein sehr abschreckendes Beispiel für Verhüttelung ist“, kritisiert Ecker.
Bürgermeister: „Befürchtungen unbegründet“
Diese Befürchtung sei unbegründet, sagt Bürgermeister Georg Gappmayer. „Uns geht es keineswegs um eine weitere Verbauung. Die touristische Nutzung für das bereits bestehende Hotel und die Ludlalm soll möglich sein, mehr aber nicht. Der Prebersee bleiben, was er jetzt ist – ein Platz der Entschleunigung und Kleinod für Einheimische und Gäste.“ salzburg.orf
Das aktuell schönste Beispiel hat wiederum der Erfinder des Taferl, Jörg Haider, geliefert. In der ZIB2 am 17.01. präsentierte er mit stolzem Grinsen ein Volkszählungstaferl, was von Ingrid Thurnher mit den Worten „des kann aber wirklich niemand erkennen“ (erfolglos) zu verhindern versucht wurde.
Besonders interessant an diesem Beispiel ist die Tatsache, dass dieses Taferl wiederum zur Verhinderung anderer Taferln (Ortstaferl) hinhalten muß, also sozusagen gegen seinesgleichen eingesetzt wird. Ein Bruderkrieg sozusagen. wordpress
Posted 21. Dezember 2017 by rundertischdgf in Deutschland. Schreibe einen Kommentar 4 Vote Fundsache auf Youtube: Roland Tichy und Armin Winter im Morgengrau!
Acht Minister müssen erneut zur Angelobung
2. Jänner 2018, 12:46 derStandard44 Postings Die Änderung der Ressortaufteilung macht es notwendig, dass mehrere Minister neu ernannt werden müssen
Wien – Die Neuordnung mancher Ressorts macht es notwendig, dass einige Regierungsmitglieder erneut von Bundespräsident Alexander Van der Bellen angelobt werden. Auch Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) findet sich am Montag in der Hofburg ein, er kommt allerdings nur aufgrund der Gegenzeichnung, hieß es aus der Präsidentschaftskanzlei. Der Termin ist nicht medienöffentlich.
Die Minister der schwarz-blauen Bundesregierung haben am 18. Dezember zum Teil die bisherigen Ressorts übernommen. Aufgrund der Änderungen im Bundesministeriengesetz werden sie nun am 8. Jänner zunächst ihres Amtes enthoben – bis auf Vizekanzler Heinz-Christian Strache (FPÖ), der bis jetzt ohne Portefeuille regiert – und dann neu ernannt und angelobt.
Neben Strache, der neuer Sport- und Beamtenminister wird, neu angelobt werden Sozialministerin Beate Hartinger und Verteidigungsminister Mario Kunasek (beide FPÖ). Auf ÖVP-Seite sind es Bildungsminister Heinz Faßmann, Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck und Frauenministerin Juliane Bogner-Strauß; Auch Umweltministerin Elisabeth Köstinger und Justizminister Josef Moser werden in Anwesenheit von Kanzler Kurz neu ernannt. (APA, 2.1.2018)
Selbst nach langer, intensiver Beschäftigung mit dem Phänomen Kurz bleibt verschwommen, wo die Kunstfigur Kurz endet und wo der Mensch Kurz beginnt. Das schreiben Nina Horaczek und Barbara Tóth in ihrem Buch: Sebastian Kurz. Österreichs neues Wunderkind? Es handelt davon, wie schwer fassbar einer ist, dessen politisches Programm seine post-ideologische Wandelbarkeit ist. Was noch nicht im […]
20171004 Ö1 Mittwochrunde
Die sogenannte Facebook/Silberstein-Affäre erschüttert die SPÖ. Diskussionsleitung: Astrid Plank
Noch sind viele Fragen offen: Wieviel wusste die Parteispitze von der Wahlkampf-Schmutzschleudermaschine wirklich; ist eine andere Partei womöglich involviert und wer liefert die Aufdeckerdokumente? Welche Rolle spielen PR-Berater, die auch für andere Parteien tätig sind; und wie kommt das alles beim „Wahlvolk“ an? Ist Christian Kern endgültig aus dem Rennen oder spielt sich die große Aufregung über den Skandal vor allem in der „Twitterblase“ ab?
Darüber diskutieren:
Christoph Matznetter, SPÖ
Ingrid Brodnig, Social-Media-Expertin
Peter Hajek, Politikwissenschafter und Meinungsforscher
Michael Jungwirth, „Kleine Zeitung“
Diskussionsleitung: Astrid Plank
Die ursprünglich für heute geplante Sendung „Missträuisch beäugt: Muslime in den USA“ wird zu einem späteren Zeitpunkt ausgestrahlt.
Gerade gab es wieder Aufregung um Ex(?)-SPÖ-Berater Tal Silberstein wegen eines für ihn verfassten Dossiers, das Parteichef Christian Kern nicht eben schmeichelhaft als „Prinzessin “ mit „Glaskinn“ zeichnet. Doch der Name Silberstein darf auch im Duell zwischen Sebastian Kurz (ÖVP) und Heinz Christian Strache (FPÖ) bei „Österreich“ nicht fehlen – ironischer Weise dort, wo man Kern nach der Veröffentlichung des Papiers nicht mehr sehen wird. Zunächst sagten Kurz und Strache, dass man so ein Dossier durchaus publizieren kann, doch dann „nahm das Gespräch jedoch eine skurrile Wendung: ‚Sie, Herr Kurz, sollen doch selbst Silberstein in einem Flugzeug nach Tel Aviv getroffen und eingeladen haben. Da gibt es Zeugen‘, warf Strache seinem Kontrahenten vor. Kurz konterte: Er sitze jede Woche im Flieger. ‚Sie sind ja auch öfter geflogen, nach Ibiza, wie ich gehört habe. Das sind immer große Flugzeuge mit sehr vielen Menschen drin‘, parierte er Straches…