Monatsarchiv: März 2016

Kognitive Dissonanz

Das ist es, was Menschen aufbringt, wenn man ihre festgefahrenen Vorstellungen in Frage stellt: Kognitive Dissonanz.

Mentaler Konflikt, der auftritt, wenn Glauben oder Annahmen neuen Informationen widersprechen. Dieses Konzept wurde von dem Psychologen Leon Festinger (1919 – 1980) in den späten 50er Jahren eingeführt. Er und folgende Forscher zeigten, dass die meisten Menschen versuchen, ihre alte Vorstellung von der Welt zu bewahren, wenn sie mit neuen Informationen konfrontiert werden, indem sie diese ablehnen, weg erklären, ausweichen oder indem sie sich selbst überzeugen, dass kein wirklicher Konflikt besteht. Kognitive Dissonanz wird nichtsdestrotz als eine Erklärung für Meinungsänderung angesehen.

Quelle: Kognitive Dissonanz

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Der Erklärbär ist ein Problembär und muss deshalb erschossen werden

Zugegeben, dies ist ein etwas befremdlicher Titel. Aber es geht hier auch um ein befremdliches Symptom, welches allerdings nicht sektenspezifisch, sondern allgemein menschlich ist. Nur im Zusammenhang mit den Mechanismen, die bewusstseinskontrollierende Gruppierungen anwenden, um ihre Mitglieder am Verlassen der Gemeinschaft zu hindern, bekommt das zu schildernde Phänomen eine besondere Brisanz. Wie überhaupt ja nichts Übermenschliches stattfindet, wenn jemand in eine Sekte gerät und sich daraus nicht mehr zu befreien vermag. Er ist weder mit einem Bannfluch belegt, noch haben böse Geister, Dämonen oder gar der Teufel von ihm Besitz genommen. Gott, selbstredend, genauso wenig. Die Klaviatur der menschlichen Psyche umfasst viele Oktaven, und wer sie alle zu bespielen imstande ist, der kann Menschen tanzen lassen, wie er möchte. Genau das tun Sekten. Sie haben nichts Überirdisches in ihrem Repertoire, sondern nur menschliches, allzumenschliches Werkzeug.

Der Begriff „kognitive Dissonanz“ kam in den späten 50er Jahren des letzten Jahrhunderts auf, um das Verhalten der Menschen zu beschreiben, wenn sie sich Widersprüchen ausgesetzt sehen – Widersprüchen zwischen dem, was sie glauben oder als Wahrheit akzeptieren und dem, was sie beobachten beziehungsweise erleben. Wer mag, kann sich die Mühe machen im Netz oder in der örtlichen Bibliothek über den Begriff Nachforschungen anzustellen. Er wird feststellen, hier wird ein weites Spektrum menschlicher Verhaltensweisen sichtbar gemacht.

Für diese kleine Abhandlung interessiert uns jener Aspekt der kognitiven Dissonanz, der sich verkürzt folgendermaßen am besten ausdrückt:
… => Quelle

Wie überzeugt man einen störrischen Menschen?

Was ist zu tun bei kognitive Dissonanz?

Man fängt zum Beispiel zuerst mal an und fragt, will man seine bisherige Meinung und seinen Glauben verteidigen oder will man die Wahrheit wissen? Die meisten werden dann natürlich antworten, sie wollen die Wahrheit wissen. Sie werden das sagen, weil sie nicht als irrational dastehen wollen, auch wenn sie es sind.

Dann kann man anfangen einige Fakten zu übermitteln, aber immer dabei ihren Grad an Widerstand abtasten, in dem man dazwischen so Sachen sagt wie:

– Das fiel mir auch schwer zu glauben als ich es hörte.
– Es war auch für mich nicht leicht meine Meinung zu ändern.
– Ja, das hört sich anders an als was man uns erzählt hat.
– Ich weiss es wird (schmerzhaft, schockierend, ärgerlich oder ein anderes Adjektiv welches negative Emotionen ausdrückt) sein das zu glauben (das was sie nicht hören wollen).

So stellt man sich hin, wie wenn man selber es schwierig fand seine festgelegte Meinung zu ändern und gibt dem Gegenüber das Gefühl, auf der selben Seite zu stehen, statt ein Gegner zu sein.

Und wenn sie aufmucken und die Tatsachen ablehnen, dann kann man sie daran erinnern, sie wollten doch die Wahrheit hören. Am besten man bringt am Anfang Fakten die für den, den man überzeugen will, leicht zu verdauen sind und spart sich die schweren Brocken für später auf.

Was ich auch verwende ist die Technik, Humor und Satire rein zu bringen, um die Absurdität und Lächerlichkeit von gewissen offiziellen Aussagen darzustellen, in der Hoffnung, sie kommen dann selber drauf, ihre bisherige Meinung ist falsch. Wie zum Beispiel:

„Also, am 11. September passierte doch tatsächlich ein Wunder. Stell dir vor, der Pass des Entführers der am Steuer des Flugzeugs sass, hat man in den Trümmern gefunden. Der hatte den in seiner Brusttasche als er mit 700 km/h in den Turm krachte und der Pass überlebte den Aufschlag und den Feuerball. Dann hielt sich der Pass irgendwie für eine Stunde in den brennenden Stockwerken auf und als der Wolkenkratzer zusammenbrach, sich alles in Staub verwandelte, flatterte der Pass aus 150 Meter Höhe herunter und landete völlig unbeschädigt auf dem Trümmerhaufen, wo ihn ein Polizist dann fand. So konnte man den Täter identifizieren. Ohne einem Wunder wäre es nicht möglich gewesen.“

Die Reaktion ist meistens so, der Zuhörer wird von sich aus sagen, das kann nicht sein, das widerspricht jeder Logik. Der Pass aus Papier wäre verbrannt oder genauso zerbröselt wie die Gebäude. Dann ist der Schritt nicht mehr weit zu suggerieren, offensichtlich wurden Beweise platziert, wenn sie einen unbeschädigten Pass ausgerechnet eines Attentäters gefunden haben. Und dann öffnet sich das Tor zu vielen anderen Ungereimtheiten.

Solche kleine Anekdoten, mit denen der Ansprechpartner selber darauf kommt, an der offiziellen Version kann was nicht stimmen, helfen oft die automatische Abwehrhaltung zu überwinden. Wenn man aber mit der vollen Ladung kommt, als Prediger versucht alles auf einmal reinzustopfen und auch noch schockiert, dann wird die störrische Person noch fester an seine Glaubensmeinung klammern, egal was man sagt. Er wird seine Position verteidigen und die tollsten Gründe dafür finden.

Auch wenn man sich etwas dumm stellt und bescheiden und nicht wie ein allwissender Oberlehrer, fühlt sich der Gegenüber nicht eingeschüchtert, sondern eher überlegen und akzeptiert neue Informationen. Man muss einfach psychologische Wege finden wie man die Tür aufbekommt, statt das sie einem vor der Nase zugeknallt wird.

Auch wenn ihr selber nur logisch denkt, viele Menschen treffen ihre Entscheidungen basierend auf Emotionen und falschen Annahmen. Die Erfahrung zeigt, die Fakten sind weniger wichtig um jemand zu überzeugen. Wichtiger ist oft die Art und Weise und der Rahmen mit denen man die Fakten präsentiert. Dann gibt es eine kleine Gruppe von Leuten die nichts glauben, egal wie und was man ihnen erzählt, nach dem Motto, es kann nicht sein was nicht sein darf. Die sind Zeitverschwendung und sollte man links liegen lassen. Aber bei den meisten funktionierts.

Ach ja was die Studie auch heraus gefunden hat, Selbstachtung oder ein Mangel davon, hat viel damit zu, wie bereit man ist neue Information aufzunehmen. Wenn man sich gut und selbstsicher fühlt, dann hört man zu. Wenn man unsicher ist und sich bedroht fühlt, dann nicht. Je bedrohter die Menschen sich fühlen, je weniger werden sie abweichende Meinungen und Fakten die ihr Weltbild verändern akzeptieren und sie sind viel kontrollierbarer. Das erklärt warum Regierungen davon profitieren, die Leute in Angst zu versetzen. Die aktuelle Panikmache über eine bevorstehende Terrorgefahr in Deutschland ist ein gutes Beispiel dafür.

Hier weiterlesen: Alles Schall und Rauch: Wie man störrische Menschen überzeugt http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2010/11/wie-man-storrische-menschen-uberzeugt.html#ixzz15qawdmxS

Danke Freeman!!!
Quelle

Ein Kommentar

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Osmanen Harem

Inhalt A-Z

HISTORIE: wat er werkelijk gebeurde in de harems van de Ottomanen (www.ejbron.wordpress.com)

Türkische GESCHICHTE  de
Was wirklich in den Harems der Osmanen geschah

(Joseph Freiherr von Hammer Purgstall „Ode an die Steiermark)

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Brüssel: Gipfel des Versagens

  Ahmet Davutoglu Angela Merkel

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Geplaatst op 7 maart 2016 door

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Ein Kauf für den Harem

De Turkse minister-president Erdoğan beschouwt een tv-soap over het hof van Süleyman de Grote als laster van het Ottomaanse rijk. Historische berichten laten daarentegen de complete decadentie in de serail zien.
°° Der türkische Ministerpräsident Erdogan hält eine TV – Seifenoper über den Hof des Süleyman dem Prächtigen eine Verunglimpfung der osmanischen Größe. Historische Berichte dagegen zeigen die ganze Dekadenz im Serail.

Gesloten plekken hebben het in zich dat zij speculaties over hun inhoud provoceren. Hoe geheimzinniger de plek, des te fantastischer de oplossingsmogelijkheden. Dat geldt net zo goed voor de geheime archieven van het Vaticaan als voor de kluizen van de CIA. Of gewoon de harem van islamitische heersershuizen.
°° Verschlossenen Orte haben ess an sich, dass sie Spekulationen über ihren Inhalt provozieren. Je geheimnisumwitterter der Tatort, desto fantastischer Lösungsmöglichkeiten. Dies gilt für die Geheimarchive des Vatikans ebenso wie für den Stahlschränke der CIA. Oder eben den Harem muslimischer Herrscherhäuser.

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Het is daarom geen wonder dat een van hen het tot een internationaal soap-succes heeft gebracht: “Muhtesem Yüzyil”(“De prachtige eeuw”) speelt in het Ottomaanse rijk van de 16e eeuw. Sultan Süleyman de Grote (regeerde van 1520-1566, zie foto rechts)) is heer van een rijk, dat zich uitstrekt van Algerije tot Soedan, van Belgrado tot aan de poorten van Iran. En in zijn slaapkamer hangen honderden nauwelijks geklede schoonheden rond. Geen wonder dat de situatie de fantasie van 150 miljoen kijkers in 22 landen prikkelt.
°°   Es ist daher kein Wunder, dass einer von ihnen zum Schauplatz eines internationalen Seifenoper-Erfolgs gebracht hat: „Muhteşem yüzyıl“ (Das prächtige Jahrhundert) spielt im Osmanischen Reich des 16. Jahrhunderts. Süleyman der Prächtige (regierte 1520-1566, (Bild rechts)) ist Herr eines Reiches, das von Algerien bis in den Sudan, von Belgrad bis vor die  Tore des Iran reicht. Und in seinem Schlafzimmer räkeln sich Hunderte von kaum Bekleideten. Kein Wunder, dass die Situation die  Phantasie von 150 Millionen Zuschauern in 22 Ländern anregt.
Dat maakt de Turkse minister-president Recep Tayyip Erdoğan vreselijk boos. De chef van de gematigd radicaalislamitische regeringspartij AKP proclameert een ander historisch beeld dan Mustafa Kemal Atatürk. Deze gaf zijn natie het Anatolisme mee op weg, het besef dat de Turken slechts een van de vele volkeren zijn die Anatolië door de geschiedenis heen vorm hebben gegeven. Per slot van rekening gingen Turkse nomaden uit Centraal-Azië pas na hun grote overwinning op de Byzantijnen in 1071 tot de inbezitneming van Klein-Azië over. De erfenis van de multiculturele nalatenschap van Anatolië zou het moderne Turkije zijn, leert haar stichter.
°°  Das erzürnt den türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdoğan über alle maßen. Der Chef der gemäßigt-islamistischen Regierungspartei AKP proklamiert ein anderes Geschichtsbild als Mustafa Kemal Atatürk. Dieser gab seiner Nation den Anatolisme mit auf den Weg, die Einsicht, dass die Türken nur eines von vielen Völkern sind, die Anatolien durch die Geschichtes geprägt haben. Schließlich gingen türkstämmige Nomaden aus Zentralasien erst nach ihrem großen Sieg über die Byzantiner im Jahr 1071 zur Landnahme in Kleinasien über. Das Erbe der multikulturellen Hinterlassenschaften Anatoliens sei die modernen Türkei, lehrt ihr Gründer.

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Das Personal der türkischen TV-Seifenoper „Muhesem Yüzyil“ (Das prächtige  Jahrhundert) mit Süleyman dem Prächtigen Prächtigen in der Hauptrolle
De hoofdrolspelers in de Turkse tv-soap “De prachtige eeuw”

 

Drie grote werken van historici
Drei vierbändige Historiker-Werke

 

Erdoğan oriënteert zich echter vooral op roem en grootte van het Ottomaanse wereldrijk, dat in de regering van Süleyman zijn hoogtepunt bereikte. Verzonnen haremverhalen uit deze tijd, aldus het dictaat van de minister-president, zouden alleen maar het aanzien van de grote sultan verlagen en daarmee dat van de Turkse staat.
°°  Erdogan orientiert sich dagegen vor allem an Ruhm und Größe des Osmanischen Weltreichs, das in der Regierung Süleymans seinen Zenit erreichte. Erfundene Haremgeschichten aus dieser Zeit, so das Diktum des Premiers, schmälerten das Ansehen des großen Sultans und damit das des türkischen Staates.
Maar wat heet hier fictie? Drie westerse historici hebben met uitgebreide, op bronnen gefundeerde, werken de basis gelegd voor het onderzoek naar de Ottomaanse periode. Het jongste werk is dat van de Roemeense universele geleerde Nicolae Lorga (1871-1940), in wiens “Historie van het Ottomaanse rijk” de oudere boeken van Joseph von Hammer-Purgstall en Johann Wilhelm Zinkeisen zijn opgenomen.
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Was wir von dem Orientalisten Joseph Freiherr von Hammer Purgstall lernen können, auch „Die Ode an die Steiermark

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Die Assassinen (Haschischesser) waren eine legendenumwobene militante Sekte des Mittelalters (1080 – 1270) im Orient, die Bilsenkraut und Opium konsumierten. Wegen des Bilsenkrauts wurde die ganze Sekte auch Haschischi genannt, woraus die Abendländer ‚Assassinen‘ machten. Sie feierten orgiastische Feste und wurden insbesondere durch ihre legendären Dolch- und Giftmorde an wichtigen Persönlichkeiten berühmt.
Der Begründer der Assassinen, der „Alte vom Berge“, Hassan Ben Sabbah, galt für seine Leute als erneute Inkarnation von Mohammed.
Im Jahr 1108 überrumpelte Hassan Ben Sabbah die Festung Alamut in der persischen Provinz Dilem. Von diesem Schloss aus, unterwarf er weitere persische Schlösser und breitete die Herrschaft der Assassinen nach Syrien und in den Libanon aus, wo der Hauptsitz der Assassinen in der Festung Mokkat war.
Legendär ist, dass Hassan Ben Sabbah junge Leute mit Opium betäubte um sie dann in seine Burg Alamut zu entführen, wo sie durch die Bewirtung mit Drogen und Betörung durch Frauen in ekstatische Verzückung gerieten und sie sich wie im (vom Propheten Mohammed) versprochenen Paradies fühlten. Anschließend wurden sie dann erneut mit Opium betäubt und zu Hassan Ben Sabbah gebracht, der sie dann zu Untergrundkämpfern (Attentätern) ausbilden ließ, mit dem Versprechen, dass sie nach ihrem Tod das Paradies erneut erleben würden. Mit Freude vollzogen seine Anhänger daher alles, was der „Alte vom Berge“ befahl, selbst wenn es ihnen den unmittelbaren Tod brachte.
Es gibt verschiedene Interpretationen über das Leben und Unwesen der Assassinen, aber dieses Buch stützt sich auf die Grundlagen von Geschichtsschreibern jener Zeit. Joseph von Hammer Purgstall lässt diese spannende Geschichte der Assassinen in ihrem Zeitkolorit wieder auferstehen. books.google

°°  Doch was heißt hier Fiktion genannt? Drei westliche Historiker haben mit vierbändigen quellengestützten Werken beizeiten die Grundlage für die Beschäftigung mit der osmanischen Epoche gelegt. Der jüngste ist der rumänische Universalgelehrte Nicolae Lorga (1871-1940), in dessen „Geschichte des Osmanischen Reiches“ die in älteren Bücher von Joseph von Hammer-Purgstall und Johann Wilhelm Zinkeisen eingegangen sind.
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Haremsszene Maurice Bompard

Ook Lorga hield zich grondig bezig met de toestanden aan het Ottomaanse hof ten tijde van Süleyman en diens erfgenamen. Bijvoorbeeld Selim II, die zijn vader na diens dood in 1566 opvolgde: “Meer gelijkend op een monster dan op een mens” besteedde hij het grootste deel van zijn tijd aan de door de koran verboden alcoholische geneugten, en zijn rode gezicht verraadde “toen al heel duidelijk de dappere drinkebroer.”
°°   Auch Lorga widmete sich eingehend den Zuständen am osmanischen Hof zur Zeit Süleyman und seiner Erben. Zum Beispiel, Selim II., der seinem Vater nach dessen Tod im Jahr 1566 nachfolgte. „Einem Unholde ähnlicher als einem Menschen“, er widmete den größten Teil seiner Zeit den vom Koran verbotenen alkoholischen Genüssen, und sein gerötetes Gesicht verriet „schon damals untrüglich den tapferen Trunkenbold. „

 

Dwergen, narren, goochelaars en worstelaars
Zwerge, Narren, Gaukler und Ringer

Al in de vroege ochtend was hij onder invloed. In plaats van met regeringszaken hield hij zich bezig met dwergen, narren, goochelaars en worstelaars, op wie hij af en toe een pijl placht af te schieten. Terwijl Selims eindeloze gelagen blijkbaar nog zonder vrouwen plaatsvonden, was dat bij zijn opvolger Murad III (regeerde van 1574-1595), die 20 jaar onder Süleyman geleefd had, duidelijk anders.
°°  Bereits in den ersten Stunden des Tages pflegte er berauscht zu sein. Statt mit Regierungsgeschäften beschäftigte er sich mit Zwergen, Narren, Gauklern und Ringern, auf die er von Zeit zu Zeit einen Pfeil abzuschießen pflegte. Während Selim endlose Gelage offenbar noch ohne Frauen auskamen, war das bei seinem Nachfolger Murad III. (regierte 1574-1595), der 20 Jahre unter Suleyman gelebt hatte, deutlich anders.
“De vrouwen spelen in dit rijk een grote rol”, schreef een Franse diplomaat, die uit zijn thuisland in dit opzicht wel wat gewend was. “Omdat Murad in de serail ( = paleis) opgesloten bleef, had zijn omgeving een veel grotere invloed op zijn zwakke en verwarde geest”, oordeelde Lorga. “De sultan was gewillig en af en toe willoos tegenover vrouwen.”
°°  „Die Frauen spielen in diesem Reiche eine große Rolle“, schrieb ein französischer Diplomat, der aus seiner Heimat in dieser Hinsicht einiges gewöhnt war. „Da Murad im Serail (= Palast) eingeschlossen blieb, hatte seine Umgebung einen weit größeren Einfluss auf seinen schwachen und verworrenen Geist“, urteilte Lorga. „Frauen zeigte sich der Sultan willfahrig und mitunter willenlos“.
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Auf den Terassen – Laghuat bei Mondschein Alphonso Etienne Dinet 1897

Vooral de moeder en de eerste vrouw van Murad maakten hier ten volle gebruik van. Ze traden op “met een grote aanhang van werktuigen en hofdames, intriganten en koppelaarsters”, schrijft Lorga. “Op straat verschenen ze met twintig wagens en een gevolg van Janitsaren en eunuchen. Als een zeer verstandige vrouw had zij (de moeder van Murad)  ook bij benoemingen de hand in het spel… Vanwege haar enorme spilziekte dreigde Murad haar eens om haar naar de oude serail te sturen, maar ze bleef tot haar dood meesteres van de situatie.”
°°   Vor allem die Mutter und die erste Frau Murads nutzten dies aus. Sie traten „mit großen Anhange von Werkzeugen und Hoffrauen, Ränkestiftern und Vermittlerinnen auf“ schreibt Lorga. „Auf der Straße, erschien sie mit zwanzig Wagen und einem Gefolge von Janitscharen und Eunuchen. Als ein sehr verständiges Weib hatte Murads Mutter  auch bei Ernennungen die Hand im Spiele … Ihrer großen Verschwendungssucht wegen trug sich Murad einmal mit der Absicht, sie ins alte Serail zu schicken, aber sie blieb bis zu ihrem Tod Herrin der Lage“.

 

Wie haar afwees, leefde gevaarlijk
Wer sie abwies, lebte gefährlich

Ottomaanse prinsessen leefden “in uitgesproken Oriëntaalse luxe”. De diplomaten van Europese machten probeerden met uitgelezen geschenken hun gunst te winnen, want een briefje van hun hand kon over de benoeming van een Pasja beslissen. “De rijke mooie jonge heren” met wie ze trouwden, waren wat hun loopbaan betreft helemaal van hen afhankelijk. Ook wie hen afwees, leefde gevaarlijk. Een Pasja werd “gewurgd, omdat hij niet kon besluiten tot de gevaarlijke stap om met een Ottomaanse prinses te trouwen.”
°°   Osmanische Prinzessinnen lebten „in ausgesuchten orientalischen Luxus“. Die Diplomaten aus europäischer Mächte versuchten mit auserlesenen Geschenken ihre Gunst zu gewinnen, denn ein Zettelchen von ihrer Hand vermochte die Ernennung eines Paschas zu entscheiden. „Die feisten schönen, jungen Herren“, die sie heiraten, hingen in ihrer Laufbahn ganz von ihnen ab. Aber wer sie abwies, lebte gefährlich. Ein Pascha wurde „erdrosselt, weil er sich nicht zu dem gefährlichen Schritt, eine osmanische Prinzessin zu heiraten, entscheiden konnte“.
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Im Harem von Amandus Faure 1918

Terwijl Murad zich bezighield met de mooie slavinnen in zijn paleis, was “gewin op een eerlijke of oneerlijke manier het doel geworden van bijna al diegenen die deelnamen aan de leiding van het rijk”, constateerde Lorga. Niet voor niets draagt een hoofdstuk de titel “Oorzaken van het verval enz.”. Het leest als een draaiboek van kwaliteit tv-series zoals “Rome” of “Boardwalk Empire”.
°°   Während sich Murad mit den schönen Sklavinnen seines Palastes widmete, war „Gewinn auf ehrlichem oder unehrlichem Wege das Ziel von fast aller derer geworden, die in der Leitung des Reiches beteiligt waren“, konstatierte Lorga. Nicht umsonst trägt sein Kapitel den Titel „Ursachen des Verfalls usw.“. Es liest sich wie ein Drehbuch zu Qualitäts-TV-Serien wie „Rom“ oder „Boardwalk Empire“.
Maar achter deze dramatische opeenhoping van orgiën, en intriges in de serail en in de harem zat een duidelijke verandering in het paleisleven verborgen. Tot de regering van Süleyman was het gebruikelijk geweest dat zonen van de sultan samen met hun moeders naar de provincie trokken en daarmee de machtsspelletjes aan het hof verre bleven. De prins, die de vader uiteindelijk opvolgde, vermoordde in de regel al zijn broers, wat het voordeel had dat bloedige gevechten om de erfenis achterwege bleven.
°°   Aber hinter dieser dramatischen Häufung von Orgien und Intrigen im Serail und im Harem verbarg sich ein deutlicher  Wandel im Palastleben. Bis zur Regierung von Süleymans war es üblich gewesen, das Söhne des Sultans zusammen  mit ihrer Mutter in die Provinz zogen und damit den Machtspielen des Hofes fernblieben. Der Prinz, der den Vater schließlich beerbte, brachte in der Regel alle seine Brüder um, was den Vorteil hatte, das blutige Kämpfe um das Erbe unterblieben.

 

De slavenconcubine was gewetenloos
Die Sklavenkonkubine kannte keine Skrupel

Dat veranderde onder Süleyman. Nadat hij met de van oorsprong Poolse slavin Roxelane niet alleen kinderen had gekregen, maar haar ook vrijgelaten en tot hoofdvrouw had genomen, bleven de prinsen in de serail in Istanboel. De eerste slavenconcubine die het tot vrouw van de sultan bracht, was gewetenloos en bezorgde haar kinderen de beste posities aan het hof. De intriges vonden langzamerhand hun weerslag in de berichten van de gezanten, waaruit later de historici putten.
°°   Das änderte sich unter Süleyman. Nachdem er mit der polnischstämmischen Sklavin Roxelane nicht nur Kinder gezeugt, sondern sie auch freigelassen und zur Hauptfrau genommen hatte, blieben die Prinzen im Serail in Istanbul. Der erste Slavenkonkubine, die es bis zur  Sultanin gebracht hatte, kannte keine Skrupel, ihren Kindern die besten Positionen am Hof zu verschaffen. Die Intrige schlugen sich nachhaltig  in den Berichten der Gesandten nieder, aus denen später die Historiker schöpften.
Daarbij kwam dat ook de opvolgers van Süleyman stopten met het gebruik om de prinsen samen met hun moeder naar de provincie te sturen. Daarom gingen ze in de politiek. “Naast de deelname aan paleisintriges kunnen ook nog de speciale betrekkingen tot de in de hoofdstad gestationeerde Janitsaren genoemd worden”, schrijft de historica Suraiya Faroqhi uit München.
°°  Hinzu kam, dass auch die Nachfolger Süleymans die Sitte aufgaben, die Prinzen samt ihrer Mutter in die Provinz zu schicken. Sie engagierten sich daher in der Politik. „Neben den Beteiligungen an Palastintrigen wären da besonders Verbindungen zu den in der  Hauptstadt stationierten Janitscharen zu nennen“, schreibt die Münchner Historikerin Suraiya Faroqhi.
Als moralisches Vorbild für die große Zukunft, in die Erdogan die Türkei führen will, taugt die Epoche Süleymans also nur bedingt.
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Die Pforte des Serails – Erinnerungen an Kairo Jean-Jules-Antoine Lecomte du Noüy 1876

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Quelle:

http://www.welt.de/geschichte/article112059872/Was-wirklich-im-Harem-der-Osmanen-geschah.html

Autor: Berthold Seewald

E.J. Quelle (www.ejbron.wordpress.com)

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