Monatsarchiv: Januar 2017

Xeis: Peternpfad und Planspitze (10. – 11. 07. 2015)

draußenweh - tourenlog m&h

M&H

Hinten im Haindlkar, wo die Latschen und Lärchen bis knapp unter die Felsen drängen, befindet sich die traditionsreiche Haindlkarhütte der Sektion Austria. Das ursprüngliche, an einen Felsblock geschmiegte Blockhaus, von dem aus die historischen Routen durch die Nordwände der Hochtorgruppe erschlossen wurden, steht inzwischen leer, es wurde vor einem halben Jahrhundert durch einen Neubau wenige Schritte oberhalb ersetzt. Bei Kaspressknödelsuppe und Bier sitzen wir auf der Terrasse und genießen nach dem flotten Aufstieg die Abendstimmung: Ringsum färben sich die Felswände langsam orange. Als ich M die Stelle gegenüber zeige, an der wir morgen die Wand zu durchsteigen beabsichtigen, schüttelt sie bloß ungläubig den Kopf: Ob ich verrückt sei? Auch ich kann mir noch nicht recht vorstellen, wie sich durch diese senkrechten Felsen ein Durchstieg bewerkstelligen lassen sollte, aber wir würden schon sehen. Allmählich klettern die Schatten höher und verlieren an Schärfe, bis sie langsam violett verfließen. Es wird kühl…

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Grimming O-W Überschreitung

Traumfänger

Unter dem Drang, das Wochenende bis aufs Letzte auszunützen, machten wir uns an die Grimming O-W Überschreitung. Um 5:00 Uhr starteten wir in Niederstuttern und stiegen über den Südostgrat auf den Grimming. Über den Schartenspitz, den Kl.Grimming und den Zwölfer ging es drüber, zum Teil in tiefem Schnee, aber sehr selten störend, dann wieder runter ins Tal nach St. Martin.

Es gibt wenig bis gar keine Führerliteratur über diese Tour und das soll auch so bleiben. Nur so viel sei gesagt: Die Hauptschwierigkeiten befinden sich zwischen dem Gr. und dem Kl.Grimming und kurz nach dem Zwölfer und bewegen sich um den III.-IV. Schwierigkeitsgrat. Es können dabei aber sehr viele Varianten begangen und beklettert werden. Und noch ein kleiner Tipp: der Abstieg nach St. Martin startet ca. eine halbe Stunde nach dem 12er, am Beginn der ersten Latschen. Hier führt ein markierter Weg ins Tal. Ansonsten einfach auf das alpine Gespür…

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Januar 25, 2017 · 8:45 pm

Hochgolling (2862m) via Nordwandkamine und Firnrinne (M6, 750m)

Traumfänger

E I S ! – oder – Die flüssigen Tage sind vorbei!

Noch lange bevor die Sonne aufging machten wir uns wieder einmal auf den Weg in den Gollingwinkel. Was wir zu finden glaubten?  Unsere Erwartungen waren bescheiden. Und angesichts des warmen Fönsturms, der uns beim Zustieg ins Gesicht blies, schwanden unsere Hoffnungen auf Eis gänzlich.

Doch da drinnen ist und bleibt es einfach eine andere Welt. Kaum waren wir an der Gollinghütte vorbei und bogen in den Gollingwinkel, tauchten wir in den tiefsten Winter ein. Schlagartig wurde es eiskalt und vor uns stand sie, die Nordwand aus Eis und Schnee! Wir trauten unseren Augen kaum, aber es ist so. In der Nordwand des Hochgolling wächst und gedeiht das Eis. Sofort verfluchten wir unsere Entscheidung, die Eisschrauben daheim zu lassen. Lediglich 2 hatten wir im Gepäck, die wir eigentlich in dem Gedanken eingepackt hatten, sie wieder einmal ein bisschen durch…

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Januar 18, 2017 · 12:09 am

Dachstein Südwandhöhle

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