Oberzeiring 750J. Siberberg 2017

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ERWÄHNUNGSJUBILÄUM

1 Oberzeiring Silberberg
2 Haditsch Monographie
3 Bergbaugebiet Walser
4 Gegensätze Karner

 

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Ein einzigartiger Bergwerksmarkt feiert ein einzigartiges Fest. 750 Jahre ist es her, dass der Landesfürst das erste Mal Einnahmen aus dem Silberbergwerk Oberzeiring verzeichnete. … Heute kann man vor Ort das einzige erhaltene mittelalterliche Bergwerk des Kontinents besichtigen. …” Arbeitsgemeinschaft zur Erforschung der Geschichte von mittelalterlichem Bergwerk und Bürgerschaft Oberzeiring (Marktgemeinde Pölstal, Museum Schaubergwerk Oberzeiring, Verein Historisches Zeiring), c/o Marktgemeinde Pölstal, Im Dorf 2,8763 Möderbrugg
1000 Jahre Silberort Oberzeiring. Von Ursprung und Würde, Verfall und neuer Hoffnung eines mittelalterlichen Silberbergbaues in der Steiermark. In: Der Abschnitt. Zeitschrift für Kunst und Kultur im Bergbau 9 (Essen 1957), In: 1000 Jahre Silberort Oberzeiring 1956, S. 33-39, 1Abb. [Veränderter Neudruck von Nr.89] 91 Eine „Gregoriusmesse“. Zur Motivgeschichte eines neuen steirischen Freskenfundes in Oberzeiring.Nr. 3, S. 3-11, 9 Abb. Leopold Kretzenbacher Vergleichende Volkskunde Europas S. 110 S. 23Quelle
Extreme Naturereignisse im Ostalpenraum Christian Rohr Quelle
Durch frühgeschichtliche Funde kann der Silberabbau in diesem Gebiet im oberen Pölstal schon vor 1000 v.Chr. nachgewiesen werden. Oberzeiring mit dem ehemaligen größten Silberbergwerk der Steiermark wurde 1265 urkundlich erstmals erwähnt und 1279 zum Markt erhoben”. Quelle

“Erstnennung von mons cyrich im Otakarischen Urbar (1265/67)”

750 Jahre Bergwerk und 750 Jahre Silberberg Oberzeiring Jubiläum 2007, 1000 Jahre Oberzeiring 1956?

Oberzeiring ist ein alter Silberbergwerksort. Auf den Silberabbau weisen schon viereckige Stollen aus der Keltenzeit (800-400 vor Christus) im verzweigten unterirdischen Stollensystem hin. …  Der Abbau von Silber im oberen Pölstal wird durch frühgeschichtliche Funde belegt. Es wird angenommen, dass schon in der Zeit um 1000 v. Chr. Abbauarbeiten stattfanden. Die alte römische Hauptstraße, die „Via Norica“, führte unmittelbar an der Siedlung in Unterzeiring vorbei. …Quelle

mons Berg, Gebirge [altissimus; impendens; silvestris; summus Berggipfel]; Fels, Gestein;  (berghohe) Masse [aquarum; argenti; frumenti; übtr. mali]

Die Otakare sind ein ausgestorbenes Grafengeschlecht, das vor allem im Chiemgau, im Traungau und in Karantanien bzw. in der Steiermark ansässig war.

Oberzeiring wurde namentlich erstmals als mons cyrich in einem Urbar des Landesfürsten Ottokar Přemysl aus dem Zeitraum von 1265 bis 1267 erwähnt.

Ottokar II. Přemysl oder Přemysl Ottokar II.[1], tschechisch Přemysl Otakar II. (* um 1232; † 26. August 1278 in Dürnkrut, in Niederösterreich) aus der tschechischen Dynastie der Přemysliden, war von 1253 bis 1278 König von Böhmen. Ab 1251 war er auch Herzog von Österreich, ab 1261 Herzog der Steiermark und ab 1269 Herzog von Kärnten und Krain. Damit hatte er eine für einen Přemysliden zuvor und später nie erreichte Machtfülle erlangt, was sich auch in seiner mehrfachen Bewerbung um die Krone des Heiligen Römischen Reiches zeigt.

Hiram-Kümper: “Aufbauend auf die wichtigen Vorarbeiten u.a. von Walter Brunner wird eine Monografie entstehen”.
° Ob bei dieser Aufgabe, in Zusammenarbeit mit der Geschichte Werkstatt des Vereins Historisches Zeiring und der Arbeitsgemeinschaft zur Erforschung der mittelalterlichen Geschichte Oberzeiring, auch die vielen gravierenden Fehler in der Brunner Gemeindechronik auch wahrgenommen werden, wird sich zeigen. Bisher wurden diesbezügliche Bemühungen von Brunner und dann von der Gemeinde abgeblockt. Sogar die Verwechslung der Kalvarienberg Kirche mit dem Berghaus Steiner wurde von allen Beteiligten übersehen!

W. Brunner vertritt die Auffassung dass der ON (Ortsname) von 1265, „mons Zyrich“, dieselbe Namensform wie Zürich in der Schweiz aufweist, …” Quelle

Im landesfürstlichen Urbar 1267/68 sind nicht nur Einnahmen aus der Grazer Münzstätte verzeichnet, sondern auch Einkünfte aus „Mons Zyrich“ = Oberzeiring. Quelle

° In verschiedenen Schriften steht mit ungleichen Jahreszahlen, 1265, 1267, 1269, 1270  der Name “Zyrich oder cyrich”, bei Ottokar uz der Gaal den glaubenswürdigsten im Vers 24365-24370 “Ziric”.

Stefan Benedik-Karner, selbst Zeithistoriker, Kulturanthropologe, Volkskundler, gebürtiger Zeiringer, Mitautor der Brunner Chrinik und Obmann des Vereins Historisches Zeiring, nahm dies zum Anlass ein 750 Jahre Jubiläum der ersten Namensnennung  von “cyrich” im Jahre 1267, im 2017 zu feiern.
…, “Folgt man den Entwicklungen im Zeitraffer, könnte man folgende Blickpunkte herausgreifen. Die 1000-Jahr-Feier 1956, die nicht Jubiläum, sondern vielmehr Gründungsfest der „Zeiringer Geschichte“ war. Mit ihr war die Erfindung und Pflege eines Knappentanzes („Schwerttanz“) und die Umwandlung der Musikkapelle in eine „Knappenkapelle“ (kombiniert mit der Einkleidung in eine „Knappenuniform“) einige Jahre später verbunden”. … Schreibt er in seinen Oberzeiringer Gegensätzen

1254 fällt die Steiermark jedoch an Ungarn. 1260 besiegt Ottokar mit Hilfe des steirischen Adels die Ungarn und ist nun Herzog von Österreich und Steiermark. Traungau und Pitten kommen zu Österreich. 1260 erstmalige Erwähnung des Silberbergwerkes in Oberzeirig”. (Im Drama „König Ottokars Glück und Ende“ beschreibt Grillparzer dieses erbitterte ringen um die Macht in Österreich und Steiermark). Quelle

Die erste urkundliche Erwähnung des „mons Zyrich“ finden wir im landesfürstlichen Urbar von ca. 1265, sie besagt außer dem Namen nur, dass der Landesfürst vom genannten „Berge“ Einkünfte besaß; 3) das Wort „Berg“ kann in dieser Gegend nur auf einen Bergbau bezogen werden”. Quelle

Der Silberbergbau auf der Zeiring ob Judenburg scheint für die Mitte des 13. Jhdts gesichert zu sein, wenn vielleicht auch schon früher dort Silber gewonnen wurde. Schriftliche Belege für eine Münztätigkeit in Zeiring finden sich erst aus dem 14. Jhdt. 1317 und 1320 wird eine „Mathe der Minczer“ erwähnt, es ist jedoch anzunehmen, dass man in Zeiring schon in der zweiten Hälfte des 13. Jhdts Münzen zu prägen begonnen hatte. Wahrscheinlich ist die Münzstätte 1267-1270 unter Ottokar II. eingerichtet worden. Das Ende der Oberzeiringer Münze dürfte dann in den 60er Jahren des 14. Jhdts gekommen sein”. Quelle

Die erste namentliche Erwähnung von Oberzeiring als mons cyrich ist 1268 in einem landesfürstlichen Urbar nachweisbar”. Quelle

Schaubergwerk Eingang

20160626“Nun befindet man sich mitten in der Umsetzung. Die Räumlichkeiten wurden erweitert, der Eingang verlegt – er liegt jetzt zentraler hinter dem Tourismusbüro in Oberzeiring in einem ehemaligen, umgebauten Stadl. Der Shop wurde bereits dort angesiedelt, die restlichen Räume harren ihrer Gestaltung – koordiniert von Natalia Frühmann, Geologin und Ausstellungsdesignerin, die anmerkt: „Das Projekt ist mir auf den Leib geschneidert!

° Hier handelt es sich lediglich nur um einen Sammelpunkt zur Kaufanregung für das Museumsgeschäft. Es gab allerdings anno dazumal im Bereich des hinteren, zugeschütteten Engele Keller einen Bergwerk Eingang.

“„Zentrales Ausstellungsstück wird ein Hund sein“, so Frühmann. Ein rund 430 Jahre altes Hundeskelett, um genau zu sein, das in den Stollen gefunden wurde. „Es wurden mehrere Hundeknochen entdeckt, die Tiere wurden damals wahrscheinlich als Lasttiere eingesetzt“, erklärt Frühmann. Das Skelett ist ein begehrtes Exponat, war unter anderem auch schon in Deutschland ausgestellt”. kleinezeitung

° In welchen unzugänglichen Teil die Knochen gefunden wurden und wer sie gefunden hat scheint unbekannt zu sein. Diese Hunde sollten geschultert Erz sogar über Steigbäume transportiert haben  –  ist Theorie.

20140824 “Professionell soll die Geschichte Oberzeirings als eines der bedeutendsten Beispiele für einen mittelalterlichen Silberort in den kommenden drei Jahren bearbeitet werden. So lange läuft ein mit 13.000 Euro dotiertes Stipendium, das 2013 von Marktgemeinde, Schaubergwerk und Verein „Historisches Zeiring“ ausgeschrieben wurde. Mit dem als Professor an der Universität in Mannheim tätigen 33jährigen Historiker und Germanisten Hiram Kümper steht der Gewinner seit einiger Zeit fest, richtig offiziell wurde die Übergabe des Stipendiums am Samstag im Oberzeiringer Handwerkshaus mit einem Festvortrag gefeiert.

Offiziell heißt es „Jubiläumsstipendium“, weil es auf die vor 750 Jahren erfolgte Erstnennung von „mons cyrich“ im Otakarischen Urbar bezug nimmt”. Quelle

„Barbarischer“ Blick von außen auf Oberzeiring

  1. Der Silbermarkt steuert auf 750 Jahre Bergwerk zu, Licht auf dunkle Flecken der Vergangenheit sind gefragt. Deutscher Historiker gewann Ausschreibung, Forschungsstipendium wird morgen verliehen.

Hiram, ein König aus dem Alten Testament. Er lieferte Zedernholz für den Tempelbau. „Aber er ließ sich das nicht bezahlen, der Idiot.“ So faxend ist ein Hiram aus dem 21. Jahrhundert unterwegs., Professor für Geschichte des Spätmittelalters und der frühen Neuzeit an der Universität Mannheim. Er liefert kein Zedernholz, er liefert neues Licht auf die Vergangenheit Oberzeirings. Aber er ist kein Idiot und lässt sich das sehr wohl bezahlen.

Genug der Faxen, es geht um einen erfolgreichen Coup des Vereins Historisches Zeiring. Es geht um die Verleihung eines Stipendiums „zur Erforschung der Geschichte von Bergwerk und Bürgerschaft Oberzeiring“. Verein, Verkehrsverein und Marktgemeinde lassen sich die dreijährige Forschungstätigkeit rund 13.000 Euro kosten, Anlass ist ein besonders Jubiläum: 2017 feiert man „750 Jahre Bergwerk“.

„Wir wollen die dunklen Flecken aufarbeiten, die mit der Größe Oberzeirings zu tun haben“, erklärt Obmann Stefan Benedik-Karner, selbst Zeithistoriker, Kulturanthropologe, Volkskundler. Der junge deutsche Professor gewann nach europaweiter Suche nach einem Wissenschafter das Hearing und ist nun „der Blick von außen“. Fundiert wie unkonventionell zugleich: „Die Zeiringer haben sich jemanden aus dem transalpinen Barbarikum geholt …“

Fördert Kümper auch aus dem Silbermarkt Barbarisches ans Tageslicht? Sein Fokus liegt auf kleinen Räumen. „An jedem kleinen Raum kann man die mittelalterliche Welt erklären.“ Die Reise soll auch andere Wege als jene der Stollen beschreiten – auch, wenn das Bergwerk das einzige in Österreich und eines der wenigen in Europa ist, wo der mittelalterliche Abbau sichtbar ist („Meißelspuren“ im Kriechstollen). Dimension hat ebenso der Handelsstreit mit Judenburg. Fahrende Händler, beladen mit Tuch und eisernen Nägeln, mussten auch in Zeiring ihre Waren anbieten.

Erlebnis

Ausgegrabene schwarzweiße Fakten sind spannend, aber Benedik-Karner liegt ebenso daran, im von Touristen viel frequentierten Schaubergwerk neue Formen von Geschichtserlebnis zu bieten. Den Dialog mit der Bevölkerung in Gang zu bringen, Fragen zu stellen. Gab es Kinderarbeit im Berg? Wie war das mit dem sagenumwobenen Wassereinbruch wirklich? Wie geht man mit der Bergbaukrise des 15. Jahrhunderts um?

Hiram Kümper recherchiert in Oberzeiring, Judenburg, Wien und Graz. Seine Arbeit gipfelt in einem Buch zum mittelalterlichen Zeiring, präsentiert im Jubiläumsjahr 2017. Morgen schon laden Marktgemeinde, Verkehrsverein und Historisches Zeiring zur offiziellen Verleihung des Stipendiums an den Professor in den Handwerkshof. Der Historiker präsentiert erste Untersuchungsergebnisse, Diskussion und Fragen natürlich erwünscht. Muss ja nicht unbedingt zum Thema Zedernholz sein, im Silbermarkt schlummern viele andere Geheimnisse unter Tag. kleinezeitung

Hiram Kümper

“Mit Oberzeiringer Silber, so sagt man, habe man Wiener Neustadt errichtet”.
° Oberzeiring war die Mutter von Wien sagt man.
“Ganz gleich, was man davon halten mag: das Zeiringer Silberbergwerk gehörte im 13. und 14. Jahrhundert zu den ganz frühen und bedeutenden Silbergruben Österreichs.
Mit der Geschichte des Bergwerks und der Marktgemeinde in Mittelalter und beginnender Neuzeit wird sich in den nächsten Jahren Hiram Kümper beschäftigen. Er tut dies als Stipendiat der Gemeinde Oberzeiring, die 2017 ein Jubiläum zu feiern hat.
Aufbauend auf die wichtigen Vorarbeiten u.a. von Walter Brunner wird eine Monografie entstehen, die das Bergwerk und die Marktgemeinde in größere Kontexte der steirischen und der allgemeinen Geschichte des Mittelalters zu verorten sucht”
.

Am 20. Juni veranstaltet der Verein Historisches Zeiring gemeinsam mit Dr. Anja Thaller (Stuttgart), Stefan Bendik-Karner (Graz) und Hiram Kümper (Mannheim) eine Geschichtswerkstatt zur Geschichte der Marktgemeinde und des Bergwerks Oberzeiring, bei der insbesondere die Einbindung in die Regionalgeschichte und die Landesgeschichte der Steiermark eine Rolle spielen soll. Interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind herzlich willkommen. Text uni-mannheim

Hanibal-von-Herberstein-und-die-Bürger-von-Oberzeiring

20130613 Jubiläumsgeschenk (Erwähnungsjubiläum) Nun wird mit einer offenen Ausschreibung eine Historikerin oder ein Historiker gesucht, die das Gewirr der mittelalterlichen Geschichte des Silbermarktes auflösen möchten. Das damit verbundene Stipendium gibt die Möglichkeit, sich drei Jahre lang durch Urkunden und Pläne, Chroniken und Bilder zu wühlen. Unter anderem soll 2017 ein Buch erscheinen, in dem die Geschichte des mittelalterlichen Bergbaus und seiner Besitzer übersichtlich zusammengefasst ist. 2017 ist es 750 Jahre aus, dass das Bergwerk das erste Mal erwähnt wurde – in den Besitzaufzeichnungen des Landesfürsten in Graz. Quelle

Jubiläumsstipendium zur Erforschung der mittelalterlichen Geschichte vonBergwerk und Bürgerschaft Oberzeiring Ausschreibung Gemeinde

Das Silberbergwerk von Oberzeiring (Steiermark/Österreich) war ab dem späten 13. Jahrhundert Katalysator   für  eine Reihe von  regionalen  Sonderentwicklungen, von der Entstehung einer Bürgerschaft in relativ isolierter Lage bis hin zu einer im 20. Jahrhundert „erfundenen“ Bergwerkstradition. Nicht zuletzt sind die mittelalterlichen Stollen auch die Basis für einen florierenden Gesundheits- und Kulturtourismus in der Gegenwart. Ausführliche Untersuchungen der Sozial- und Kulturgeschichte im Umfeld des mittelalterlichen Bergbaus stehen dennoch weitgehend aus, während Interpretationen aus der Fachliteratur des 19. Jahrhunderts sowie aus nicht fachwissenschaftlich aufbereiteten Darstellungen  Eingang in zahlreiche Überblickswerke gefunden haben. Erst in den letzten Jahren haben neuere regional- bzw. wirtschaftshistorische Arbeiten das Potential einer differenzierten Betrachtung der mittelalterlichen Geschichte Oberzeirings erschlossen. Die Quellenlage lässt  eine umfassende Auseinandersetzung zu, zumal im Bereich der Schriftquellen (Urkunden, Chroniken, Dichtung) ausreichendes Material für eine differenzierte Bearbeitung vorhanden ist, das darüber hinaus durch Sachquellen (archäologische Funde, Kunstdenkmäler etc.) ergänzt werden kann.

Anlässlich des bevorstehenden Jubiläums der Erstnennung von mons cyrich im Otakarischen Urbar (1265/67) schreiben Marktgemeinde und Verkehrsverein Oberzeiring (Schaubergwerk) gemeinsam mit dem Verein Historisches Zeiring  ein   Stipendium zur   Erforschung der Geschichte des Bergwerks, der Bürgerschaft und der  damit in Verbindung stehenden Entwicklungen im 13. bis 15. Jahrhundert    aus. Geklärt werden sollen  besonders die grundlegenden Fragen nach  Entstehung und Veränderungen von Bergbau und civium, nach deren  innerer  Struktur  sowie  zeitgenössischer  Relevanz  (Münzstätte)  im  Hinblick auf die breiteren kulturellen und  sozio-ökonomischen Kontexte. Bearbeitenswert erscheinen darüber hinaus beispielsweise folgende Fragen:

  • (Soziale) Herkunft und Zugehörigkeit der Grubenbetreiberinnen und –betreiber sowie deren Verhältnis zu den Landesfürsten, Bischöfen und Klöstern
  • Vorbedingungen und Konsequenzen der rechtlichen Regelung des Bergbaus (Bergrichter, Bergordnungen ab 1339)
  • Alltags- und technikgeschichtliche Aspekte des Silberabbaus
  • Handelsbeziehungen und Ausdifferenzierung der lokalen Gesellschaften in Bezug auf unterschiedliche   Wirtschaftsformen (Material-, Geldwirtschaft), Alters-  und Krankenversorgung (Bruderschaften) und Repräsentation von Individuen bzw. Kollektiven
  • Überregionale Rezeption im Spätmittelalter bzw. in der frühen Neuzeit

Die Entwicklung anderer und darüber hinausgehender Fragestellungen ist ebenso wie die Ausarbeitung spezifischer Fokussierungen     und individueller Perspektiven auf das Thema explizit erwünscht. Wenn auch montanhistorische Aspekte eine Grundlage für die Thematik darstellen, soll der Schwerpunkt der Forschung dennoch auf einer sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Verortung liegen.

Ziel ist die Erstellung eines auf diese Fragen Bezug nehmenden Manuskriptes, das danach populärwissenschaftlich (etwa in museumspädagogischen Texten  und   in  einer  für   eine breite Öffentlichkeit   entwickelten Publikation) weiterverarbeitet werden     wird. Die Forschung soll  über den Rahmen     der traditionellen Regionalgeschichte hinausgehend angelegt sein und dementsprechend aktuelle Debatten in den mediävistischen

Wissenschaften aufgreifen. Eine  kritische Bewertung der bisher vorhandenen Literatur sowie tradierter Vorstellungen wird dabei ebenso unabdingbar sein    wie eine Neuinterpretation der vorhandenen Quellen.   Transdisziplinäre Zugänge  zur Thematik  sind nicht nur erwünscht,   sondern angesichts  der Vielschichtigkeit   des vorhandenen Materials auch notwendig. Ausschreibungstext-Jubiläumsstipendium-Oberzeiring

Nicht ausgeschriebener Zusatztext

Das Stipendium wird einmalig im Sommer 2013 mit einer Laufzeit von maximal 36 Monaten vergeben und ist mit einer Gesamtsumme von EUR 13.000,– dotiert. In Bezug auf Anstellungsverhältnisse bzw. zusätzlich bezogene Stipendien besteht keine Beschränkung. Der Kostenaufwand für die Anreisen zum Hearing, zur Präsentation von Zwischenergebnissen und zur Abschlusspräsentation des Manuskriptes wird erstattet (Äquivalent Bahnfahrt 2. Klasse). Weitere Spesen, etwa im Zusammenhang mit Archivbesuchen etc., können nicht abgegolten werden.

Voraussetzung für die Bewerbung ist ein abgeschlossenes Studium einer historischen Wissenschaft und nachweisbare Erfahrung in der Forschung zu verwandten Fragestellungen. Das Stipendium wird ohne Altersbeschränkung und international ausgeschrieben, vorausgesetzt werden ausreichende Kenntnisse der Quellensprachen. Bewerberinnen werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt. Über die Vergabe des Stipendiums entscheidet eine Kommission auf Basis der Bewerbungen und allfällig eingeholter Gutachten sowie eines nicht-öffentlichen Hearings.

Eckdaten zum Stipendium Gesamtsumme: EUR 13.000,– (regelmäßige Anzahlungen, Restbetrag nach Manuskriptvorlage) Laufzeit: 36 Monate (keine Verlängerung möglich) Verpflichtungen: Halbjährliche schriftliche Kurzberichte, Abgabe eines Manuskriptes (min. 60.000 Worte) nach Ende der Laufzeit

Bewerbungen werden per E-Mail (historisches@zeiring.com) eingereicht und enthalten folgende Unterlagen im pdf-Format:

– ausführlicher tabellarischer Lebenslauf
– Abschlusszeugnisse
– Publikationsliste
– zwei wissenschaftliche Aufsätze oder zwei Kapitel einer Monographie/Abschlussarbeit
– Empfehlungsschreiben eines senior researchers einer universitären oder außeruniversitären Forschungseinrichtung (im Falle der Abwicklung im Rahmen eines Dissertationsvorhabens von der/dem zuständigen Betreuerin)
– Motivationsschreiben
Bewerbungsschluss ist der 30. Juni 2013.

Das Stipendium wird im Auftrag einer von der Marktgemeinde Oberzeiring, dem Verkehrsverein Oberzeiring (Schaubergwerk) und dem Verein Historisches Zeiring gegründeten Arbeitsgemeinschaft durch den Verein Historisches Zeiring verwaltet. Im Falle der Nichterbringung der vereinbarten Leistung (Zwischenberichte, Manuskript am Ende der Laufzeit) ist das Stipendium zurückzuzahlen. Auf die Zuerkennung eines Stipendiums, auf eine Zuerkennung in einer bestimmten Höhe oder für einen bestimmten Zeitraum besteht kein Rechtsanspruch. Quelle

Literatur Oberzeiring

Zusammengestellt von Christian Wolkersdorfer nach Daten aus GeoLit GBA

Dosa, Laszlo: Die Geologie des Gebietes zwischen Murtal und Blabachtal südlich von Oberzeiring.- Graz. 1970.- VI, 138, 5 Bl.: 12 Taf.- Graz, Univ., Diss.

Draxler, Ilse; Schermann, Otmar: Blatt 130, Oberzeiring.- Wien. 1975.- S.A89: Verhandlungen der Geologischen Bundesanstalt; 1975.

Gaisberger, Gert: Verteilung, Mobilität und Bioverfügbarkeit von Schwermetallen in Böden des historischen Bergbaugebietes Oberzeiring / von Gert Gaisberger.- Leoben. 2005—01.- 131 Bl.: 66 Abb., 41 Tab., Anhang (A-D); 29,5 cm .- Leoben, Montanuniv., Diplomarb., 2005—01

Gaisberger, Gert; Ebner, Fritz; Prochaska, Walter; Sager, Manfred: Environmental impact of historic mining and metallurgy to soils / G. Gaisberger, F. Ebner, W. Prochaska, M.Sager.- Rotterdam. 2003.- S.175—178: 2 fig., 1 tab. – In: Verteilung, Mobilität und Bioverfügbarkeit von Schwermetallen in Böden des historischen Bergbaugebietes Oberzeiring / von Gert Gaisberger. – Leoben, 2005. – Leoben, Montanuniv., Diplomarb.

Gaisberger, Gert; Ebner, Fritz; Prochaska, Walter; Sager, Manfred: Heavy metals and their biological availability in soils around the historic mining and metallurgy centre of Oberzeiring/Austria / G. Gaisberger, F. Ebner, W. Prochaska, M. Sager.- Wien. 2003.- S.179—181: 1 fig., 1 tab.-In: Verteilung, Mobilität und Bioverfügbarkeit von Schwermetallen in Böden des historischen Bergbaugebietes Oberzeiring / von Gert Gaisberger. – Leoben, 2005. – Leoben, Montanuniv., Diplomarb. erichte Umweltbundesamt ; UBA-BE-228.

Lercher, Franz Kurt: Der Zeiringer Pfennig.- Leoben. 1992.- S.80—83: Österreichischer Kalender Berg-Hütte-Energie; 38.

Maier, Günter; Scholger, Robert: Seasonal variation of physical parameters of soil.- Graz. 2004.- S.261: -In: PANGEO Austria 2004: „Erdwissenschaften und Öffentlichkeit“ Graz, 24.-26. September 2004: Beitragskurzfassungen / Hrsg.: Bernhard Hubmann & Werner E. Piller Berichte des Institutes für Geologie und Paläontologie der Karl-Franzens-Universität Graz/Austria; 9.

Meixner, Heinz: Bindheimit und seine Paragenese aus den Lagerstätten Oberzeiring (steiermark), Hüttenberg, Waitschach, Olsa, Wölch (alle Kärnten).- Stuttgart. 1937.- S.38—44: Zentralblatt für Mineralogie, Geologie und Paläontologie; 1937.A.2.

Meixner, Heinz: Über Aurichalcit von Oberzeiring zur Lösung des „Zeiringit“-Problems.- Graz. 1963.- S.75—81: Mitteilungsblatt der Abteilung für Mineralogie am Landesmuseum Joanneum; 1963. Metz, Karl: Aufnahmsbericht 1962 (Kartenblatt 130, Oberzeiring).- Wien. 1963.- S.A32-A33: Verhandlungen der Geologischen Bundesanstalt; 1963.

Metz, Karl: Bericht über Aufnahmen 1960 auf Blatt Oberzeiring (130).- Wien. 1961.- S.A40-A42: Verhandlungen der Geologischen Bundesanstalt; 1961.

Metz, Karl; Kerschhofer, Julius (Zeichner); Geologische Bundesanstalt: Oberzeiring-Kalwang 1:50.000 / aufgenommen von K. Metz, mit Benützung älterer Aufnahmen von G. Hießleitner.- 50000.- Wien. Verl.d.Geol.B.-A., 1967; B.A.f.Eich-u.Vermessungswesen.- 1 Bl.: Farbendruck; 75,5 x 55,5 cm.- Geologische Karte der Republik Österreich 1:50.000; 130—131.

Neubauer, W.: Geologische Karte der Umgebung der Pb-Ag Lagerstätte von Oberzeiring 1:25.000.- 25000.- o.O. 1950.- 1 Bl.: handkol; 54 x 50,5 cm.

Pirkl, Herbert R.: Lagerstättenkundlicher Bericht 1976 über Untersuchungen beim Bergbau Sunk/Trieben auf Blatt 130, Oberzeiring.- Wien. 1977.- S.A113-A114: Verhandlungen der Geologischen Bundesanstalt; 1977.

Ratschbacher, Lothar: Bericht 1981 über geologische Aufnahmen im Kristallin und Paläozoikum auf Blatt 130 Oberzeiring.- Wien. 1984.- S.A66-A67: Verhandlungen der Geologischen Bundesanstalt; 1982/1.

Ratschbacher, Lothar: Bericht 1981 über geologische Aufnahmen im Kristallin und Paläozoikum auf Blatt 130 Trieben (Oberzeiring).- o.O. 1981.- 3 Bl.: 1 Kt., Leg.- Bibl. Geol. Bundesanst./Wiss. Archiv Nr. A 05384-RA/130/1981/Ratschbacher, L.

Scharbert, Susanna: Bericht 1978 über geologische Aufnahmen auf Blatt 130, Oberzeiring.- Wien. 1981.- S.A125: Verhandlungen der Geologischen Bundesanstalt; 1979/1.

Schedl, Albert; Geologische Bundesanstalt/FA Rohstoffgeologie: Pb-Ag-Hütten Oberzeiring.- Wien. 1994—11.- S.247—257: 4 Abb., 3 Tab.- In: Erhebung und Bewertung ehemaliger Bergbau- und Hüttenstandorte hinsichtlich Risiko- und Folgenutzungspotentials – Haldenkataster: Pilotphase 1993 / Otmar Schermann & Albert Schedl; Mit Beitr.v.P.Lipiarski u.a. Bund/Bundesländer-Rohstoffprojekt Ü-LG-036/93

Schmut, Johann: Oberzeiring: Ein Beitrag zur Berg – und Münzgeschichte Steiermarks / Johann Schmut.- Leoben. 1904.- S.1—81: 1 Abb. 1 Taf.- Jahrbuch der Bergakademien; 1904.

Siegl, W.; Felser, Karl-Oskar: Der Kokardendolomit und seine Stellung im Magnesit von Hohentau-ern (Sunk bei Trieben).- Wien. 1973.- S.251—256: 8 Abb.- Berg- und Hüttenmännische Monatshefte; 118.

Taucher, Josef: Cyanotrichit auf Baryt vom Bergbau Oberzeiring, Steiermark, Österreich.- Graz. 1999.- S.75: Annalen Journal of science and art; 1.

Walser, Peter: Notizen aus dem Bergbaugebiet Oberzeiring.- Leoben. 1974.- S.287—296: 3 Abb.- In: Festschrift Otmar Michael Friedrich zur Vollendung des 70. Lebensjahres und zur Emeritierung Archiv für Lagerstättenforschung in den Ostalpen; Sd.-Bd. 2.

Weiß, Alfred: Geologisch-lagerstättenkundliche Aufnahme des Klinger-Baues, der Gamsgebirgs- Zechen und des Goisern-Baues in Oberzeiring.- Leoben. 1967.- S.198—218: 19 Abb. – In: Monographie der Zeiringer Lagerstätten Archiv für Lagerstättenforschung in den Ostalpen; 6. Quelle

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Dürfen Frauen in die Moschee gehen?

Lesewerk Arabisch und Islam

Jemand wies darauf hin, dass der Prophet Mohammed Frauen zwar erlaubte in die Moscheen zu gehen, aber doch lieber sah, dass sie zu Hause blieben. Das untermauerte er mit nur einem Hadith (unten Nr. 7).
Ich habe geantwortet, dass es auch andere Hadithe gibt und dass man nie nur einen Hadith zitieren soll. Erst wenn man alle Hadithe zu einem gewissen Thema zusammen hat, sieht man wovon es sich in den Texten handelt. Das wird aber oft ein unerreichbares Ideal bleiben, denn ein Thema wie dieses gründlich zu erforschen würde einen erfahrenen Forscher — und wo gibt es die noch?— zwei Monaten kosten und Anderen noch viel länger. Das kann ich jetzt nicht machen, deshalb bleibe ich an der Oberfläche. Auf die Schnelle habe ich in den wichtigsten Sammlungen, den sog. Neun Bücher, 22 Hadithen zur Frage gesammelt. Es gibt ohne Zweifel viele mehr, aber diese 22 geben doch einen Eindruck—der sich wieder ändern…

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Der Untergang der «Dresden» in chilenischen Gewässern: Katz-und-Maus-Spiel im Pazifik

MARINE

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Interview mit Melitha Maria Angélica Krause Schwartinsky: Erinnerungen an einen Obermatrosen der «Dresden»

Melitha Krause empfängt in ihrem Haus an der Costa Brava in Cóncon. Wir – Roberto Junge vom Deutschen Turn- und Sportverein und Julia Koppetsch, Museologin an der Deutschen Schule Valparaíso – erwarten mit Neugierde die Erinnerungen, an denen sie uns teilhaben lassen wird. Seit vielen Jahrzehnten schon ist Melitha auf der Suche nach den Spuren ihres Vaters. Max Otto Krause Busch war Obermatrose auf dem Kreuzer «Dresden» und Teil der internierten Mannschaft auf der Insel Quiriquina. 4065_p8-9_6

Melithas Vater stammte ursprünglich aus einem kleinen Ort namens Reppen, 20 Kilometer östlich von Frankfurt (Oder) im heutigen Polen gelegen. Seine Tochter erinnert sich vor allem an seine herzliche und liebevolle Art. Als sie zwölf Jahre alt war, ist Max Krause im Alter von 61 Jahren verstorben. Seitdem war ihre Mutter allein für die sieben Kinder verantwortlich. Immer hat sie ihren Kindern von ihrem verstorbenen Mann und seinem Schicksal auf der Insel Quiriquina erzählt. Melitha Krause: «Leider habe ich allzu oft nicht genau zugehört.»

Im jungen Alter von 21 Jahren schloss er sich als Obermatrose der Deutschen Marine an. Von Kiel aus war er an Bord gegangen und die «Dresden» nahm Kurs auf Mexiko. Die darauf folgenden Seeschlachten, an denen ihr Vater beteiligt war, sind in die Geschichtsbücher eingegangen.

Nach fast fünf langen Jahren auf Quiriquina kehrte ihr Vater wieder nach Reppen, um Bauwesen zu erlernen. Es zog ihn allerdings wieder zurück ans andere Ende der Welt. Dort hat er seine zweite Frau Melitha kennengelernt, die er in Santiago geheiratet hat. Sein Wissen als Konstrukteur hat er in vielen verschiedenen Orten Chiles anwenden können, zum Beispiel beim Regiment von Valdivia oder bei der Umgestaltung der Universidad Católica in Santiago.

Melitha ist auf einer ständigen Suche, immer angetrieben von der Sehnsucht, den Spuren ihres geliebten Vaters zu folgen. Ihre aufopferungsvolle Forschungsarbeit führte sie durch ganz Chile. Auch in Deutschland hat sie Museen und Archive besucht, zum Beispiel in Dresden und in Flensburg. Viele Nachfahren der Dresden-Mannschaft besuchten sie außerdem in Chile.

In ihrem Haus befinden sich wertvolle Dokumente, Fotos und auch einige Objekte in Verbindung mit der Geschichte der «Dresden». Mit ihrem Mann, ihren Kindern und Enkelkindern ist sie sogar auf die Robinson-Crusoe-Insel gereist. «Mein Herz hat sich fast überschlagen vor Aufregung, als ich die Wege ging, die mein Vater auch gegangen war, als er drei seiner Kameraden zum kleinen Inselfriedhof brachte.»

Sie hat all ihre Erlebnisse und gesammelten Dokumente zu einem umfangreichen Buch zusammengestellt, dass die Lebensgeschichte ihres Vaters Max aufzeigt. «Ich wünschte, mein Vater wäre in diesem Moment bei mir. Ich spüre ihn immer an meiner Seite und ich denke, wie wunderbar es wäre mit ihm über all die Sachen sprechen zu können, die er erlebt hat, aber diesmal mit der nötigen Aufmerksamkeit.»

Auf der vergangenen Jahreshauptversammlung des Deutsch Chilenischen Bundes war auch Melitha Krause ein geladener Gast auf dem Schulschiff «Esmeralda». Sie übergab bei dieser Gelegenheit ein wertvolles Geschenk an Bettina von Dessauer. Dabei handelte es sich um das von ihr zusammengestellte Buch über ihren Vaters.

Ihr innigster Wunsch für 2015 ist es, eine große Gedenkfeier zum 100. Jahrestag des Untergangs des «S.M.S. Dresden» gemeinsam mit deutsch-chilenischen Institutionen und der Stadtverwaltung des Inselarchipels Juan Fernández auf die Beine zu stellen. «Es ist unsere Pflicht, die Seeleute nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. Deshalb soll zum März 2015 auch der kleine Friedhof an der Cumberlandbucht der Insel restauriert werden.»

Bei dem Tsunami vor knapp vier Jahren wurde neben den Häusern der Insel auch der Friedhof zerstört. Sie hat bereits einen Kostenvoranschlag für die Arbeits- und Materialkosten eingeholt und steht in Verbindung mit der örtlichen Stadtverwaltung. Jedoch hat sie immer noch keine Gewissheit, ob sie die nötigen Gelder zusammen bekommen kann und die Arbeiten vor Ort ohne Schwierigkeiten verlaufen werden. «Außerdem gibt es ein Orchester aus Dresden, Patenstadt der „S.M.S. Dresden“, das nichts lieber sähe, als die Möglichkeit nach Chile zu kommen, um ein Gedenkkonzert auf der Insel zu geben. Ich hoffe sehnlichst, dass die chilenische Armada diese Initiative unterstützen wird.»

 

Von Julia Koppetsch

Cóndor

Die «Dresden» wurde bei Blohm+Voss in Hamburg gebaut und lief am 5. Oktober 1907 vom Stapel. Der sogenannte Kleine Kreuzer verfügte über vier Propeller mit Turbinenantrieb und war das erste Schiff dieser Werft mit einer solchen Antriebslage. Das Pionier-Typschiff der «Dresden-Klasse» mit einer Länge von 118,3 Metern und einer Breite von 13,5 Metern, ausgerüstet mit Kanonen, Maschinengewehren und Torpedorohren, wurde in den Dienst der Kaiserlichen Marine gestellt.

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Im Ersten Weltkrieg kreuzte die «Dresden» im Südatlantik und versenkte dort britische Handelsschiffe.

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November 18, 2016 · 7:35 pm

HERZ

HERZ-Album-flickr 

https://twinsie.files.wordpress.com/2013/03/tuxpi-com-1362346004.jpg?w=500

https://twinsie.files.wordpress.com/2013/03/tuxpi-com-1362941049.jpg?w=500

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Oktober 13, 2016 · 6:26 pm

Giant’s Causeway

https://de.wikipedia.org/wiki/Giant%E2%80%99s_Causeway


https://pseudoirish.wordpress.com/2009/08/23/northern-ireland-coast-tour/neue-276/

Feeding my perpetual wanderlust

Giant’s Causeway

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Was nun, Herr Bundeskanzler?

Ceiberweiber

Christian Kern ist auf Urlaub, als wenn nichts passiert wäre, und reagiert kaum auf die Amokfahrt von Nizza und den gescheiterten Putsch in der Türkei. Falls er sich fragt, was dies mit uns zu tun hat, braucht er nur einen Blick in die von ihm so gerne benutzten sozialen Medien zu werfen. Dann sieht er, wie dort die Emotionen übergehen und immer mehr Menschen zu Recht sehr verunsichert sind.

Die ÖVP Burgenland trägt der SPÖ seit einem Jahr nach, dass diese nicht mit ihr, sondern mit der FPÖ koaliert. Doch diese Aussendung fasst in Worte, was sich aufmerksame politische BeobachterInnen ebenfalls denken: „Die Geheimniskrämerei von SP-Chef Christian Kern um seinen Ibiza-Urlaub ist völlig unverständlich. Noch dazu wäre es gescheit gewesen, gerade die letzten zwei Tage in Österreich im Amt zu sein, angesichts des Hochwassers, des Terrors in Nizza und des Putschversuchs in der Türkei mit tausenden österreichischen Urlaubern“, sagt ÖVP-Landeschef…

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Lahuta e Malcis

Lahuta e Malcís konsiderohet si kryevepra e Át Gjergj Fishtës të cilën autori filloi të e shkruante nga vitit 1905 duke e përfunduar në vitin 1937.Epopeja Lahuta e Malcís përshkruan luftërat e dy b…

Quelle: Lahuta e Malcis

https://albanianpyramids.wordpress.com/2012/02/05/the-higland-lute/

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Die Neue von Michi Häupl!

Wie der Kurier berichtet hat der Wiener Bürgermeister Michael Häupl eine neue Freundin gefunden: http://kurier.at/freizeit/leute/1976145.php

In einer durchaus umstrittenen Aktion hat sich der Bürgermeister per Volksbefragung eine neue Partnerin ausgesucht.  In einer Stichwahl konnte sich schlussendlich eine Flasche Wein knapp gegen einen mit Schweinefett gefüllten Eimer durchsetzten. „I bin wirklich ned unzufrieden mit der Ausgang vo da Befrogung“, so Häupl in einer ersten Stellungnahme. Ob der übergewichtige Bürgermeister von Wien seine neue Partnerin auf den Opernball mitnehmen wird, steht allerding noch in den Sternen. Wie Insider berichten könnten sich Gäste wie Lindsay Lohan durch eine Flasche Wein intellektuell überfordert fühlen!

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Offener Brief an Alexander „van der“ Bellen

1:

Kommentar: Anhang Hofer Unwahrheiten

 Profil News   INHALT A-Z 

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Die Kunst der Freiheit – Video1:30

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Im Zentrum der ORF Destination;
Bellen Hofer Schluss Präsentation.
Diskussion Video- und Sätzespiel:
Was bedeutet der ORF? Nicht viel! EMyB 20161203 youtube

Wird es „Sascha oder Pascha“? Alexander Van der Bellen ein Spion? Norbert Hofers Vorwurf im Faktencheck, ein im Jahr 2000 erschienenen Buch von Michael Sika, „Mein Protokoll – Innenansichten einer Republik“. Sika war von 1991 bis 1999 Generaldirektor für öffentliche Sicherheit.
In dem Buch stellt Sika eine Verbindung zwischen Alexander Van der Bellen, dem Grünen Abgeordneten Peter Pilz, dem angeblichen DDR-Spion Peter Fleissner und einem schwedischen Forschungsinstitut her. Unter anderem schreibt Sika, Friedensforschungsinstitute wie SIPRI seien von Ostblockstaaten bis zum Ende des Kalten Krieges vielfach für Desinformation und zu Spionagezwecken genutzt worden.Anstoß nahm Sika an einer Studie zum Thema „Rüstungskonversion“, die Van der Bellen in Auftrag gegeben und die Pilz in Zusammenarbeit mit SIPRI verfasst hätte. Das Projekt wurde vom damaligen Wissenschaftsminister Heinz Fischer (SPÖ) mit 450.000 Schilling gefördert.
gmx.at/magazine/politik/wahlen/bundespraesidentenwahl-oesterreich
20161202 Sika im Ö1: Er mische sich da nicht hinein, „Seine Informationen hat er sich jedenfalls nicht aus den Fingern gesaugt

Buchzitate

Dass auch Univ.-Doz. Dr. Peter Fleissner, 1979 vom STASI-Überläufer Werner Stiller als „informeller Mitarbeiter“ unter dem Decknamen „Emsig“ bezeichnet, der Forschergruppe angehörte, sei nur am Rande erwähnt.
Die westlichen Geheimdienste waren sich allerdings darüber einig, dass solche „Friedensinstitute“ bis zum Ende des Kalten Krieges vom Ostblock vielfach zur Desinformation, Subversion und Spionage missbraucht wurden.

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Offener Brief an Alexander “van der” Bellen – bernhardrohrbeck

12.04.2016 – Sehr geehrter Herr Alexander van der Bellen. Der Bericht eines Archivs in Pskow, sowie der Bericht einer Tageszeitung vom März 2016 tragen …
Der Beitrag wurde gelöscht –
Diese Frage hatte auch mich beschäftigt, ob Adelstitel in Österreich oder österreichische Adelstitel ist nebensächlich. LikeLike. Reply. facebook

„Van der Bellen“ und „Wolf in der Maur“

Diese Frage hatte auch mich beschäftigt, Adelstitel in Österreich oder österreichische Adelstitel nebensächlich. Alles hat sein Gutes:  Kurz vor der Wahl Nominierung heirate Vander Alexander seine jahrzehntelange Parlamentsflamme. Auch das Rätsel um den Dauerstoppelbart ist gelöst, für den Rasierapparat gibt es dazu einen Distanzaufsatz. Angeblich soll dadurch die Rasur weniger aufwendig sein.
§ 1 AdaufG (Adelsaufhebungsgesetz) – JUSLINE Österreich

Der Adel, seine äußeren Ehrenvorzüge sowie bloß zur Auszeichnung verliehene, mit einer amtlichen Stellung, dem Beruf oder einer wissenschaftlichen oder künstlerischen Befähigung nicht im Zusammenhange stehenden Titel und Würden und die damit verbundenen Ehrenvorzüge österreichischer Staatsbürger werden aufgehoben.

Zum russischen Adelstand erhoben. Die Familie änderte in dieser Zeit mit Berufung auf ihre niederländischen Wurzeln ihren Namen von „von der Bellen“ in „Van der Bellen“

Mit Alexander Van der Bellen könnte also nach einem kurzen Interregnum von 98 Jahren wieder ein Habsburger in die Hofburg einziehen. Den Sprachduktus vom vorletzten Habsburger, der hier regierte, hat er ja schon drauf: „Es. Hat. Mich. Sehr. Ge. Freut.“
Und außerdem – das war ja schon immer irgendwie verdächtig: Der Mann heißt VAN der Bellen. Und wer trägt heute hierzulande schon noch einen Adelstitel? Eben.
Aber nicht nur die heimische Adelsgesellschaft wird gezielt umworben, sondern auch die türkische Community: „Wer einmal schon für Pascha war, wählt Sascha auch in diesem Jahr.“
Es kann aber auch sein, dass Alexander Van der Bellen einfach Borussia-Dortmund-Anhänger ist. Oder seine Kampagnen-Manager. (oli) Reaktionen an: oliver.pink@diepresse.com

Adeliger  Freimaurer gegen Burschenschaftler

Nachforschungen ergeben nun: Nein, Alexander Van der Bellen ist kein Mitglied der Freimaurer. Aber: Alexander Van der Bellen war Freimaurer. Mitte der 1970er-Jahre ist er dort nach eigenen Angaben in die damals einzige Innsbrucker Loge aufgenommen worden. Ungefähr ein Jahr lang sei er auch „aktiv“ gewesen, das heißt, er habe an Sitzungen teilgenommen. Van der Bellen: „Danach habe ich als rein passives Mitglied noch etwa zehn Jahre lang den Mitgliedsbeitrag bezahlt und bin schließlich auf meinen expliziten Wunsch hin ausgeschieden.“ http://diepresse.com/home/politik/bpwahl/4985797/Praesidentschaft_Van-der-Bellen-ExFreimaurer
http://freimaurer-wiki 2016:_A_bissel_Freimaurerei_im_Wahlkampf

Hon. Prof. Dr. Heinrich Wohlmeyer | CitizenGO <petitionen@citizengo.org> 4. Dezember 2016 – Weichenstellung für Leben, Familie und Freiheit in Österreich – bruno.mayer40@gmail.com – Gmail

Grüß Gott und Guten Tag, Bruno,

BITTE LEITEN SIE DIESES E-MAIL AN IHRE FREUNDE, VERWANDTEN UND BEKANNTEN WEITER, DAMIT AUCH SIE DIE BEIDEN KANDIDATEN DIREKT VERGLEICHEN KÖNNEN. WIR SIND UNS SICHER: IHRE FREUNDE, VEREWANDTEN UND BEKANNTEN WERDEN IHNEN DAFÜR DANKBAR SEIN:

Wie Sie wissen, dürfen alle Staatsbürger Österreichs am Sonntag, den 04. Dezember 2016, ihren neuen Bundespräsidenten wählen. Zwei Kandidaten stehen zur Wahl: Ing. Norbert Hofer und Dr. Alexander Van der Bellen.

Bruno, in unserem gemeinsamen Einsatz für Leben, Familie und Freiheit, die uns, Bruno, zusammenbringen und gemeinsam wichtig sind, sind wir immer wieder erfolgreich, manches Mal müssen wir aber leider auch klein beigeben. Umso wichtiger ist es, dass Sie, Bruno, gemeinsam mit vielen anderen Bürgern, Chancen für die Stärkung unserer gemeinsamen Werte auch tatsächlich wahrnehmen. Eine solche Chance ist die Bundespräsidentenwahl in Österreich am Sonntag, den 04. Dezember 2016.

Als Entscheidungshilfe nachstehend ein Vergleich der Positionen der beiden Kandidaten zu Themen, die uns als Unterstützer von Leben, Familie und Freiheit wichtig sind:

LEBEN:

Dr. Alexander Van der Bellen:
Zur Frage, wie er zur Abtreibung auf Krankenschein stehe, meint Dr. Alexander Van der Bellen: „Im Grunde genommen gehört das [die Abtreibung] von der Krankenkasse übernommen, gerade bei jenen Leuten, die eben nicht beliebig über Einkommen verfügen können und diese nicht unerheblichen Kosten nicht auf sich nehmen können. […] Aber wenn ein Kind geboren wird, schenke ich der Gesellschaft nix. Dem Kind wird Leben geschenkt von seinen Eltern, da brauch ich net das pathetische Gebrabel von wegen der Gesellschaft Leben schenken.“ (Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=bTwGliKYHtI, ab Minute 4:52, aufgerufen 10.05.2016)

Ing. Norbert Hofer:
„Am Ende des Lebens bietet die Gesetzeslage in Österreich grundsätzlich einen guten Schutz. Am Anfang des Lebens ist es überhaupt nicht geschützt. Zum einen gibt es seit Mitte der [S]iebziger Jahre des letzten Jahrhunderts die Fristenlösung. Leider werden in Österreich bis heute keine Statistiken darüber geführt, wie viele Abtreibungen jährlich durchgeführt werden. Seit der Einführung waren es wohl einige hunderttausend. Noch dramatischer scheint mir die Situation für behinderte Kinder. Diese dürfen bis zum Tag der Geburt im Mutterleib getötet werden. Das bedeutet, lebensfähige Kinder dürfen getötet werden. Diese Vorstellung ist unerträglich, seit Jahren kämpfe ich dafür, dass der [E]ugenische Schwangerschaftsabbruch verboten wird.“ (Quelle: http://kath.net/news/54965, aufgerufen 10.05.2016)

EHE und FAMILIE:

Dr. Alexander Van der Bellen:
„Ein Vorurteil, das sich in der Gesellschaft hartnäckig hält, ist, dass Kinder nur dann gut aufwachsen können, wenn sie einen Vater und eine Mutter haben. ExpertInnen betonen jedoch, dass das nicht stimmt, weil es lediglich wichtig ist, dass das Kind zwei Beziehungs- und Ansprechpersonen hat. Für die Entwicklung einer positiven Geschlechtsidentität braucht es nicht unbedingt Eltern beiderlei Geschlechts.“
(Quelle: http://meinparlament.wienerzeitung.at/p/739/alexander-van-der-bellen/?site=question&topic_id=7, aufgerufen 10.05.2016)

Ing. Norbert Hofer:
„Durch ein Kind wird eine Lebensgemeinschaft von Mann und Frau zur Familie. Sie ist die Keimzelle unserer Gesellschaft, eine organisch gewachsene Einheit, in die sich der Staat möglichst wenig einmischen soll. In Zeiten, wo jede zweite Ehe geschieden wird, ist auch der Familienbegriff gewachsen. So ist das Bild einer idealen Familie mit Mutter, Vater und gemeinsamem Kind um Alleinerzieher mit Kind, ebenso wie diverse Patchwork-Formen zu erweitern. Die Ehe hat eine Sonderstellung und ist Mann und Frau vorbehalten, da aus dieser Verbindung auch Kinder auf natürlichem Weg hervorgehen können. Daher sollten andere Formen des Zusammenlebens – wie bei gleichgeschlechtlichen Paaren – nicht durch ein Adoptionsrecht gefördert werden, da ich für die heranwachsenden Kinder hier große Probleme sehe.“ (Quelle: http://familie.at/site/oesterreich/presse/aktuelles/article/3290.html, aufgerufen 10.05.2016)

FREIHEIT:

Dr. Alexander Van der Bellen:
„Gleiche Rechte für alle Menschen bedeutet mitunter besonderen Schutz für Minderheiten oder Menschen, die [Personengruppen] Diskriminierung ausgesetzt sind. Das wird besonders deutlich, wenn wir den Blick über die Grenzen Europas in autoritäre oder diktatorische Regime wenden.“ (Quelle: http://kath.net/news/54965, aufgerufen 10.05.2016)

Ing. Norbert Hofer:
„In den letzten Jahren wird in Österreich immer mehr und immer weiter geregelt, die Bewegungsfreiheit für den Einzelnen wird dabei immer weiter eingeschränkt. Vor allem für die Wirtschaft, die kleinen Unternehmen, führt diese überbordende Verwaltung oftmals dazu, dass die eigentlichen Tätigkeiten in den Hintergrund rücken. Österreich hat noch immer eine klein strukturierte Wirtschaft. 65 Prozent aller Arbeitsplätze werden von kleinen und mittleren Unternehmen geschaffen. Es muss daher eine große gemeinsame Kraftanstrengung unternommen werden, diese Regelungsdichte zu durchforsten und auf ein notwendiges Minimum zu reduzieren. Antidiskriminierungsgesetze sind wohl notwendig, andererseits führen sie teilweise gerade eben zur Diskriminierung: Beispielsweise die Regelung, wonach bei der Bewerbung zweier gleich qualifizierter Personen stets der Frau der Vorzug gegeben werden muss. Ich halte das für diskriminierend gegenüber Männern. Mein Ansatzpunkt wäre hier, Menschen mit minderjährigen Kindern zu bevorzugen.“ (Quelle: http://kath.net/news/54965, aufgerufen 10.05.2016)

DIREKTE DEMOKRATIE:

Dr. Alexander Van der Bellen:
Die Presse: „Heinz Fischer hat in noch einem Punkt aktiv und erfolgreich interveniert, als die [d]irekte Demokratie stark ausgebaut werden sollte. War das richtig?“
Dr. Alexander Van der Bellen: „Ich stimme in diesem Punkt nicht mit den Positionen mancher Grünen überein und konnte die Bedenken von Heinz Fischer sehr gut nachvollziehen. Ich bin ein Anhänger der repräsentativen Demokratie auf Bundesebene. Auf der regionalen Ebene sieht das anders aus, da halte ich mehr Bürgerbeteiligung für sinnvoll.“ (Quelle: http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/4905963/Ich-habe-den-grunen-Flohzirkus-zu-einer-Partei-gemacht, aufgerufen 10.05.2016)

Ing. Norbert Hofer:
„Mir ist der Ausbau der Direkten Demokratie nach dem Vorbild der Schweiz ein ganz großes Anliegen. Alles, was im Parlament entschieden wird, kann auch Inhalt eines Volksbegehrens sein. Mehr Direkte Demokratie gibt den Menschen die Möglichkeit, auch von sich aus tätig zu werden und Initiativen in Gang zu setzen. Und das braucht auch unser Land, um der viel vielzitierten Politik(er)verdrossenheit entgegenzuwirken.“ (Quelle: http://kath.net/news/54965, aufgerufen 10.05.2016)

EUROPA UND CHRISTENTUM:

Dr. Alexander Van der Bellen:
„Für Van der Bellen sind ‚die Herrschaft der Vernunft und des Rechts zentrale Werte der europäischen Kultur‘. Christlichkeit sei dagegen kein europäischer Wert für ihn“. (Quelle: http://orf.at/stories/2329348/2329347/, aufgerufen 10.05.2016)

Ing. Norbert Hofer:
„Weil ich Wert lege auf ein Europa, das auf unseren christlich-jüdischen Werten aufgebaut ist, und nicht auf ein Europa der Beliebigkeiten.“ (Quelle: http://www.glaube.at/aktuelles/neuigkeiten/sonntagsgespraech-mit-praesidentschaftskandidaten/, aufgerufen am 30.11.2016)

TTIP UND DEMOKRATIE:

Dr. Alexander Van der Bellen:
Die Presse: „Da wird niemand dagegen sein. Die Frage ist, ob Sie für das Freihandelsabkommen TTIP sind.“
„Das weiß ich noch nicht. Das liegt ja noch nicht auf dem Tisch. Man wird es sich sehr genau ansehen und der Bundespräsident hat dann hinreichend Zeit, sich mit allen, auch den Gewerkschaften und NGOs, zusammenzusetzen.“ (Quelle: http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/4905963/Ich-habe-den-grunen-Flohzirkus-zu-einer-Partei-gemacht, aufgerufen 10.05.2016)

Ing. Norbert Hofer:
„Ich werde auch als Bundespräsident dem Druck nicht weichen und die Veto-Karte ziehen um Österreich zu schützen! Die Freihandelsabkommen CETA oder TTIP werde ich nicht unterzeichnen, auch wenn das österreichische Parlament für die Abkommen stimmen sollte. Ich bestehe auf eine direkt-demokratische Einbindung der Bevölkerung, denn Handelspakte mit derart weitreichenden Folgen dürfen nicht an den Menschen vorbeiverhandelt- und beschlossen werden“. (Quelle: http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20160502_OTS0062/fpoe-bundespraesidentschaftskandidat-hofer-zu-ttip-werde-veto-karte-ziehen-um-oesterreich-zu-schuetzen, aufgerufen 10.05.2016)

GLAUBWÜRDIGKEIT, WAHRHEIT UND EHRLICHKEIT:

Dr. Alexander Van der Bellen:
Van der Bellen: „Führt Transparenz auch zu mehr Wahrheit, oder müssen Politiker im Sinne des Gelingens ihrer Vorhaben manchmal auch bewusst die Unwahrheit sagen? Auch wenn ich mich damit nicht beliebt mache: Verschweigen, vernebeln oder gegen die eigene Überzeugung reden kann im politischen Kontext manchmal sogar vernünftig und strategisch zielführend sein“. (Quelle: Alexander van der Bellen in seinem neuen Buch „Die Kunst der Freiheit“, Seite 154) Laut Van der Bellen ist Lügen also erlaubt, wenn es den jeweiligen Zweck erfüllt.

Ing. Norbert Hofer:
„Und ich will mich auch hier nicht verbiegen und die Dinge so sagen, wie ich sie sehe und nicht um den heißen Brei herumreden.“ (Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=MqBLwN217_w, ab Minute 10:00, aufgerufen 30.11.2016)

EINSATZ FÜR VERFOLGTE CHRISTEN UND ANDERE MINDERHEITEN:

Dr. Alexander Van der Bellen:
„Ich werde mich auf den Auslandsreisen als Bundespräsident sehr aktiv für die Menschenrechte einsetzen. Die Freiheit der Religionsausübung ist ein ganz wesentlicher Bestandteil davon.“ (Quelle: http://www.glaube.at/aktuelles/neuigkeiten/sonntagsgespraech-mit-praesidentschaftskandidaten, aufgerufen 10.05.2016)

Ing. Norbert Hofer:
„Ja, selbstverständlich. Gerade im laufenden Krieg des IS sind Christen ganz besonders Repressalien dieses Regimes ausgesetzt. Immer wieder erschüttern Berichte über Christen, die auf der Flucht vor dem IS nach Europa von Muslimen ins Meer geworfen werden. Hier haben die christlichen Kirchen eine ganz besondere Verantwortung zu übernehmen.“ (Quelle: http://www.glaube.at/aktuelles/neuigkeiten/sonntagsgespraech-mit-praesidentschaftskandidaten, aufgerufen 10.05.2016)

GLAUBEN SIE AN GOTT?

Dr. Alexander Van der Bellen:
„Nicht im engeren Sinn. Diesen Glauben habe ich verloren. Aber ich glaube an den Sinn, an die Botschaft, an die Vision des Neuen Testaments.“ (Quelle: Der Sonntag, Nr. 16, 24.04.2016)

Ing. Norbert Hofer:
„Ja. Das ist für mich wichtig und auch ein Leuchtturm, bei Entscheidungen – so weiß ich, in welche Richtung ich gehen muss.“ (Quelle: Der Sonntag, Nr. 16, 24.04.2016)

Bereits vor einigen Monaten hat Ing. Norbert Hofer die Bürgerinitiative „Fakten helfen“ unterzeichnet, die anonyme Statistiken in Österreich über Abtreibung einführen will. Von Dr. Alexander Van der Bellen ist uns nicht bekannt, dass er „Fakten helfen“ unterzeichnet hätte. Des Weiteren hat Alexander Van der Bellen in der Vergangenheit die Kommunistische Partei gewählt, von der er jetzt auch unterstützt wird, war Mitglied der SPÖ und vertrat die Grünen ab 1994 im Nationalrat. Von 1997 bis 2008 war Dr. Alexander Van der Bellen Bundessprecher und somit der am längsten amtierende Parteichef der Grünen, bis 2012 Nationalrat. Von 2012 bis 2015 war er Grüner Landtagsabgeordneter in Wien. Seine Ehefrau, die er vor wenigen Monaten heiratete, ist Geschäftsführerin im Grünen Parlamentsklub. Trotzdem versucht Alexander Van der Bellen im Zuge des Bundespräsidentschaftswahlkampfes, sich als „unabhängigen Kandidaten“ zu präsentieren, obwohl die Grünen seinen Wahlkampf mitorganisieren und mitfinanzieren. Er vertrat über Jahrzehnte, auch als Obmann der Grünen lauthals Forderungen wie „Abtreibung auf Krankenschein“ (Ist Schwangerschaft eine „Krankheit“?), Freigabe „weicher Drogen“, EU-Beitritt der Türkei, Gender-Mainstreaming, offene Einladungspolitik im Angesicht überfordernder Massenmigration, usw. mit.

Die Bundespräsidentenwahl am Sonntag, den 04. Dezember 2016, wird eine richtungsentscheidende Wahl werden. Wird Österreich ein lebensbejahenderes, familienbejahenderes, freiheitsbejahenderes und demokratiebejahenderes Land werden? Oder werden Leben, Familie und Freiheit noch weiter der Beliebigkeit ausgesetzt und missinterpretiert werden?

Sie haben es in der Hand. Gehen auch Sie zur Bundespräsidentenwahl – für Leben, Familie und Freiheit!

Mit herzlichen Grüßen verbleibend, Ihr
Hon. Prof. Dr. Heinrich Wohlmeyer (Großneffe von Freiheitskanzler Ing. Julius Raab, ÖVP)

 

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April 28, 2016 · 11:54 pm