Der Untergang der «Dresden» in chilenischen Gewässern: Katz-und-Maus-Spiel im Pazifik

MARINE

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Interview mit Melitha Maria Angélica Krause Schwartinsky: Erinnerungen an einen Obermatrosen der «Dresden»

Melitha Krause empfängt in ihrem Haus an der Costa Brava in Cóncon. Wir – Roberto Junge vom Deutschen Turn- und Sportverein und Julia Koppetsch, Museologin an der Deutschen Schule Valparaíso – erwarten mit Neugierde die Erinnerungen, an denen sie uns teilhaben lassen wird. Seit vielen Jahrzehnten schon ist Melitha auf der Suche nach den Spuren ihres Vaters. Max Otto Krause Busch war Obermatrose auf dem Kreuzer «Dresden» und Teil der internierten Mannschaft auf der Insel Quiriquina. 4065_p8-9_6

Melithas Vater stammte ursprünglich aus einem kleinen Ort namens Reppen, 20 Kilometer östlich von Frankfurt (Oder) im heutigen Polen gelegen. Seine Tochter erinnert sich vor allem an seine herzliche und liebevolle Art. Als sie zwölf Jahre alt war, ist Max Krause im Alter von 61 Jahren verstorben. Seitdem war ihre Mutter allein für die sieben Kinder verantwortlich. Immer hat sie ihren Kindern von ihrem verstorbenen Mann und seinem Schicksal auf der Insel Quiriquina erzählt. Melitha Krause: «Leider habe ich allzu oft nicht genau zugehört.»

Im jungen Alter von 21 Jahren schloss er sich als Obermatrose der Deutschen Marine an. Von Kiel aus war er an Bord gegangen und die «Dresden» nahm Kurs auf Mexiko. Die darauf folgenden Seeschlachten, an denen ihr Vater beteiligt war, sind in die Geschichtsbücher eingegangen.

Nach fast fünf langen Jahren auf Quiriquina kehrte ihr Vater wieder nach Reppen, um Bauwesen zu erlernen. Es zog ihn allerdings wieder zurück ans andere Ende der Welt. Dort hat er seine zweite Frau Melitha kennengelernt, die er in Santiago geheiratet hat. Sein Wissen als Konstrukteur hat er in vielen verschiedenen Orten Chiles anwenden können, zum Beispiel beim Regiment von Valdivia oder bei der Umgestaltung der Universidad Católica in Santiago.

Melitha ist auf einer ständigen Suche, immer angetrieben von der Sehnsucht, den Spuren ihres geliebten Vaters zu folgen. Ihre aufopferungsvolle Forschungsarbeit führte sie durch ganz Chile. Auch in Deutschland hat sie Museen und Archive besucht, zum Beispiel in Dresden und in Flensburg. Viele Nachfahren der Dresden-Mannschaft besuchten sie außerdem in Chile.

In ihrem Haus befinden sich wertvolle Dokumente, Fotos und auch einige Objekte in Verbindung mit der Geschichte der «Dresden». Mit ihrem Mann, ihren Kindern und Enkelkindern ist sie sogar auf die Robinson-Crusoe-Insel gereist. «Mein Herz hat sich fast überschlagen vor Aufregung, als ich die Wege ging, die mein Vater auch gegangen war, als er drei seiner Kameraden zum kleinen Inselfriedhof brachte.»

Sie hat all ihre Erlebnisse und gesammelten Dokumente zu einem umfangreichen Buch zusammengestellt, dass die Lebensgeschichte ihres Vaters Max aufzeigt. «Ich wünschte, mein Vater wäre in diesem Moment bei mir. Ich spüre ihn immer an meiner Seite und ich denke, wie wunderbar es wäre mit ihm über all die Sachen sprechen zu können, die er erlebt hat, aber diesmal mit der nötigen Aufmerksamkeit.»

Auf der vergangenen Jahreshauptversammlung des Deutsch Chilenischen Bundes war auch Melitha Krause ein geladener Gast auf dem Schulschiff «Esmeralda». Sie übergab bei dieser Gelegenheit ein wertvolles Geschenk an Bettina von Dessauer. Dabei handelte es sich um das von ihr zusammengestellte Buch über ihren Vaters.

Ihr innigster Wunsch für 2015 ist es, eine große Gedenkfeier zum 100. Jahrestag des Untergangs des «S.M.S. Dresden» gemeinsam mit deutsch-chilenischen Institutionen und der Stadtverwaltung des Inselarchipels Juan Fernández auf die Beine zu stellen. «Es ist unsere Pflicht, die Seeleute nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. Deshalb soll zum März 2015 auch der kleine Friedhof an der Cumberlandbucht der Insel restauriert werden.»

Bei dem Tsunami vor knapp vier Jahren wurde neben den Häusern der Insel auch der Friedhof zerstört. Sie hat bereits einen Kostenvoranschlag für die Arbeits- und Materialkosten eingeholt und steht in Verbindung mit der örtlichen Stadtverwaltung. Jedoch hat sie immer noch keine Gewissheit, ob sie die nötigen Gelder zusammen bekommen kann und die Arbeiten vor Ort ohne Schwierigkeiten verlaufen werden. «Außerdem gibt es ein Orchester aus Dresden, Patenstadt der „S.M.S. Dresden“, das nichts lieber sähe, als die Möglichkeit nach Chile zu kommen, um ein Gedenkkonzert auf der Insel zu geben. Ich hoffe sehnlichst, dass die chilenische Armada diese Initiative unterstützen wird.»

 

Von Julia Koppetsch

Cóndor

Die «Dresden» wurde bei Blohm+Voss in Hamburg gebaut und lief am 5. Oktober 1907 vom Stapel. Der sogenannte Kleine Kreuzer verfügte über vier Propeller mit Turbinenantrieb und war das erste Schiff dieser Werft mit einer solchen Antriebslage. Das Pionier-Typschiff der «Dresden-Klasse» mit einer Länge von 118,3 Metern und einer Breite von 13,5 Metern, ausgerüstet mit Kanonen, Maschinengewehren und Torpedorohren, wurde in den Dienst der Kaiserlichen Marine gestellt.

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Im Ersten Weltkrieg kreuzte die «Dresden» im Südatlantik und versenkte dort britische Handelsschiffe.

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November 18, 2016 · 7:35 pm

HERZ

HERZ-Album-flickr 

https://twinsie.files.wordpress.com/2013/03/tuxpi-com-1362346004.jpg?w=500

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Oktober 13, 2016 · 6:26 pm

Giant’s Causeway

https://de.wikipedia.org/wiki/Giant%E2%80%99s_Causeway


https://pseudoirish.wordpress.com/2009/08/23/northern-ireland-coast-tour/neue-276/

Feeding my perpetual wanderlust

Giant’s Causeway

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Was nun, Herr Bundeskanzler?

Ceiberweiber

Christian Kern ist auf Urlaub, als wenn nichts passiert wäre, und reagiert kaum auf die Amokfahrt von Nizza und den gescheiterten Putsch in der Türkei. Falls er sich fragt, was dies mit uns zu tun hat, braucht er nur einen Blick in die von ihm so gerne benutzten sozialen Medien zu werfen. Dann sieht er, wie dort die Emotionen übergehen und immer mehr Menschen zu Recht sehr verunsichert sind.

Die ÖVP Burgenland trägt der SPÖ seit einem Jahr nach, dass diese nicht mit ihr, sondern mit der FPÖ koaliert. Doch diese Aussendung fasst in Worte, was sich aufmerksame politische BeobachterInnen ebenfalls denken: „Die Geheimniskrämerei von SP-Chef Christian Kern um seinen Ibiza-Urlaub ist völlig unverständlich. Noch dazu wäre es gescheit gewesen, gerade die letzten zwei Tage in Österreich im Amt zu sein, angesichts des Hochwassers, des Terrors in Nizza und des Putschversuchs in der Türkei mit tausenden österreichischen Urlaubern“, sagt ÖVP-Landeschef…

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Lahuta e Malcis

Lahuta e Malcís konsiderohet si kryevepra e Át Gjergj Fishtës të cilën autori filloi të e shkruante nga vitit 1905 duke e përfunduar në vitin 1937.Epopeja Lahuta e Malcís përshkruan luftërat e dy b…

Quelle: Lahuta e Malcis

https://albanianpyramids.wordpress.com/2012/02/05/the-higland-lute/

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Die Neue von Michi Häupl!

Wie der Kurier berichtet hat der Wiener Bürgermeister Michael Häupl eine neue Freundin gefunden: http://kurier.at/freizeit/leute/1976145.php

In einer durchaus umstrittenen Aktion hat sich der Bürgermeister per Volksbefragung eine neue Partnerin ausgesucht.  In einer Stichwahl konnte sich schlussendlich eine Flasche Wein knapp gegen einen mit Schweinefett gefüllten Eimer durchsetzten. „I bin wirklich ned unzufrieden mit der Ausgang vo da Befrogung“, so Häupl in einer ersten Stellungnahme. Ob der übergewichtige Bürgermeister von Wien seine neue Partnerin auf den Opernball mitnehmen wird, steht allerding noch in den Sternen. Wie Insider berichten könnten sich Gäste wie Lindsay Lohan durch eine Flasche Wein intellektuell überfordert fühlen!

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Offener Brief an Alexander „van der“ Bellen

1:

Kommentar: Anhang Hofer Unwahrheiten

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Die Kunst der Freiheit – Video1:30

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EU60Jahre vdB EUHausWien Kreuz Koptuch Phobie

Im Zentrum der ORF Destination;
Bellen Hofer Schluss Präsentation.
Diskussion Video- und Sätzespiel:
Was bedeutet der ORF? Nicht viel! EMyB 20161203 youtube

Wird es „Sascha oder Pascha“? Alexander Van der Bellen ein Spion? Norbert Hofers Vorwurf im Faktencheck, ein im Jahr 2000 erschienenen Buch von Michael Sika, „Mein Protokoll – Innenansichten einer Republik“. Sika war von 1991 bis 1999 Generaldirektor für öffentliche Sicherheit.
In dem Buch stellt Sika eine Verbindung zwischen Alexander Van der Bellen, dem Grünen Abgeordneten Peter Pilz, dem angeblichen DDR-Spion Peter Fleissner und einem schwedischen Forschungsinstitut her. Unter anderem schreibt Sika, Friedensforschungsinstitute wie SIPRI seien von Ostblockstaaten bis zum Ende des Kalten Krieges vielfach für Desinformation und zu Spionagezwecken genutzt worden.Anstoß nahm Sika an einer Studie zum Thema „Rüstungskonversion“, die Van der Bellen in Auftrag gegeben und die Pilz in Zusammenarbeit mit SIPRI verfasst hätte. Das Projekt wurde vom damaligen Wissenschaftsminister Heinz Fischer (SPÖ) mit 450.000 Schilling gefördert.
gmx.at/magazine/politik/wahlen/bundespraesidentenwahl-oesterreich
20161202 Sika im Ö1: Er mische sich da nicht hinein, „Seine Informationen hat er sich jedenfalls nicht aus den Fingern gesaugt

Buchzitate

Dass auch Univ.-Doz. Dr. Peter Fleissner, 1979 vom STASI-Überläufer Werner Stiller als „informeller Mitarbeiter“ unter dem Decknamen „Emsig“ bezeichnet, der Forschergruppe angehörte, sei nur am Rande erwähnt.
Die westlichen Geheimdienste waren sich allerdings darüber einig, dass solche „Friedensinstitute“ bis zum Ende des Kalten Krieges vom Ostblock vielfach zur Desinformation, Subversion und Spionage missbraucht wurden.

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Offener Brief an Alexander “van der” Bellen – bernhardrohrbeck

12.04.2016 – Sehr geehrter Herr Alexander van der Bellen. Der Bericht eines Archivs in Pskow, sowie der Bericht einer Tageszeitung vom März 2016 tragen …
Der Beitrag wurde gelöscht –
Diese Frage hatte auch mich beschäftigt, ob Adelstitel in Österreich oder österreichische Adelstitel ist nebensächlich. LikeLike. Reply. facebook

„Van der Bellen“ und „Wolf in der Maur“

Diese Frage hatte auch mich beschäftigt, Adelstitel in Österreich oder österreichische Adelstitel nebensächlich. Alles hat sein Gutes:  Kurz vor der Wahl Nominierung heirate Vander Alexander seine jahrzehntelange Parlamentsflamme. Auch das Rätsel um den Dauerstoppelbart ist gelöst, für den Rasierapparat gibt es dazu einen Distanzaufsatz. Angeblich soll dadurch die Rasur weniger aufwendig sein.
§ 1 AdaufG (Adelsaufhebungsgesetz) – JUSLINE Österreich

Der Adel, seine äußeren Ehrenvorzüge sowie bloß zur Auszeichnung verliehene, mit einer amtlichen Stellung, dem Beruf oder einer wissenschaftlichen oder künstlerischen Befähigung nicht im Zusammenhange stehenden Titel und Würden und die damit verbundenen Ehrenvorzüge österreichischer Staatsbürger werden aufgehoben.

Zum russischen Adelstand erhoben. Die Familie änderte in dieser Zeit mit Berufung auf ihre niederländischen Wurzeln ihren Namen von „von der Bellen“ in „Van der Bellen“

Mit Alexander Van der Bellen könnte also nach einem kurzen Interregnum von 98 Jahren wieder ein Habsburger in die Hofburg einziehen. Den Sprachduktus vom vorletzten Habsburger, der hier regierte, hat er ja schon drauf: „Es. Hat. Mich. Sehr. Ge. Freut.“
Und außerdem – das war ja schon immer irgendwie verdächtig: Der Mann heißt VAN der Bellen. Und wer trägt heute hierzulande schon noch einen Adelstitel? Eben.
Aber nicht nur die heimische Adelsgesellschaft wird gezielt umworben, sondern auch die türkische Community: „Wer einmal schon für Pascha war, wählt Sascha auch in diesem Jahr.“
Es kann aber auch sein, dass Alexander Van der Bellen einfach Borussia-Dortmund-Anhänger ist. Oder seine Kampagnen-Manager. (oli) Reaktionen an: oliver.pink@diepresse.com

Adeliger  Freimaurer gegen Burschenschaftler

Nachforschungen ergeben nun: Nein, Alexander Van der Bellen ist kein Mitglied der Freimaurer. Aber: Alexander Van der Bellen war Freimaurer. Mitte der 1970er-Jahre ist er dort nach eigenen Angaben in die damals einzige Innsbrucker Loge aufgenommen worden. Ungefähr ein Jahr lang sei er auch „aktiv“ gewesen, das heißt, er habe an Sitzungen teilgenommen. Van der Bellen: „Danach habe ich als rein passives Mitglied noch etwa zehn Jahre lang den Mitgliedsbeitrag bezahlt und bin schließlich auf meinen expliziten Wunsch hin ausgeschieden.“ http://diepresse.com/home/politik/bpwahl/4985797/Praesidentschaft_Van-der-Bellen-ExFreimaurer
http://freimaurer-wiki 2016:_A_bissel_Freimaurerei_im_Wahlkampf

Hon. Prof. Dr. Heinrich Wohlmeyer | CitizenGO <petitionen@citizengo.org> 4. Dezember 2016 – Weichenstellung für Leben, Familie und Freiheit in Österreich – bruno.mayer40@gmail.com – Gmail

Grüß Gott und Guten Tag, Bruno,

BITTE LEITEN SIE DIESES E-MAIL AN IHRE FREUNDE, VERWANDTEN UND BEKANNTEN WEITER, DAMIT AUCH SIE DIE BEIDEN KANDIDATEN DIREKT VERGLEICHEN KÖNNEN. WIR SIND UNS SICHER: IHRE FREUNDE, VEREWANDTEN UND BEKANNTEN WERDEN IHNEN DAFÜR DANKBAR SEIN:

Wie Sie wissen, dürfen alle Staatsbürger Österreichs am Sonntag, den 04. Dezember 2016, ihren neuen Bundespräsidenten wählen. Zwei Kandidaten stehen zur Wahl: Ing. Norbert Hofer und Dr. Alexander Van der Bellen.

Bruno, in unserem gemeinsamen Einsatz für Leben, Familie und Freiheit, die uns, Bruno, zusammenbringen und gemeinsam wichtig sind, sind wir immer wieder erfolgreich, manches Mal müssen wir aber leider auch klein beigeben. Umso wichtiger ist es, dass Sie, Bruno, gemeinsam mit vielen anderen Bürgern, Chancen für die Stärkung unserer gemeinsamen Werte auch tatsächlich wahrnehmen. Eine solche Chance ist die Bundespräsidentenwahl in Österreich am Sonntag, den 04. Dezember 2016.

Als Entscheidungshilfe nachstehend ein Vergleich der Positionen der beiden Kandidaten zu Themen, die uns als Unterstützer von Leben, Familie und Freiheit wichtig sind:

LEBEN:

Dr. Alexander Van der Bellen:
Zur Frage, wie er zur Abtreibung auf Krankenschein stehe, meint Dr. Alexander Van der Bellen: „Im Grunde genommen gehört das [die Abtreibung] von der Krankenkasse übernommen, gerade bei jenen Leuten, die eben nicht beliebig über Einkommen verfügen können und diese nicht unerheblichen Kosten nicht auf sich nehmen können. […] Aber wenn ein Kind geboren wird, schenke ich der Gesellschaft nix. Dem Kind wird Leben geschenkt von seinen Eltern, da brauch ich net das pathetische Gebrabel von wegen der Gesellschaft Leben schenken.“ (Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=bTwGliKYHtI, ab Minute 4:52, aufgerufen 10.05.2016)

Ing. Norbert Hofer:
„Am Ende des Lebens bietet die Gesetzeslage in Österreich grundsätzlich einen guten Schutz. Am Anfang des Lebens ist es überhaupt nicht geschützt. Zum einen gibt es seit Mitte der [S]iebziger Jahre des letzten Jahrhunderts die Fristenlösung. Leider werden in Österreich bis heute keine Statistiken darüber geführt, wie viele Abtreibungen jährlich durchgeführt werden. Seit der Einführung waren es wohl einige hunderttausend. Noch dramatischer scheint mir die Situation für behinderte Kinder. Diese dürfen bis zum Tag der Geburt im Mutterleib getötet werden. Das bedeutet, lebensfähige Kinder dürfen getötet werden. Diese Vorstellung ist unerträglich, seit Jahren kämpfe ich dafür, dass der [E]ugenische Schwangerschaftsabbruch verboten wird.“ (Quelle: http://kath.net/news/54965, aufgerufen 10.05.2016)

EHE und FAMILIE:

Dr. Alexander Van der Bellen:
„Ein Vorurteil, das sich in der Gesellschaft hartnäckig hält, ist, dass Kinder nur dann gut aufwachsen können, wenn sie einen Vater und eine Mutter haben. ExpertInnen betonen jedoch, dass das nicht stimmt, weil es lediglich wichtig ist, dass das Kind zwei Beziehungs- und Ansprechpersonen hat. Für die Entwicklung einer positiven Geschlechtsidentität braucht es nicht unbedingt Eltern beiderlei Geschlechts.“
(Quelle: http://meinparlament.wienerzeitung.at/p/739/alexander-van-der-bellen/?site=question&topic_id=7, aufgerufen 10.05.2016)

Ing. Norbert Hofer:
„Durch ein Kind wird eine Lebensgemeinschaft von Mann und Frau zur Familie. Sie ist die Keimzelle unserer Gesellschaft, eine organisch gewachsene Einheit, in die sich der Staat möglichst wenig einmischen soll. In Zeiten, wo jede zweite Ehe geschieden wird, ist auch der Familienbegriff gewachsen. So ist das Bild einer idealen Familie mit Mutter, Vater und gemeinsamem Kind um Alleinerzieher mit Kind, ebenso wie diverse Patchwork-Formen zu erweitern. Die Ehe hat eine Sonderstellung und ist Mann und Frau vorbehalten, da aus dieser Verbindung auch Kinder auf natürlichem Weg hervorgehen können. Daher sollten andere Formen des Zusammenlebens – wie bei gleichgeschlechtlichen Paaren – nicht durch ein Adoptionsrecht gefördert werden, da ich für die heranwachsenden Kinder hier große Probleme sehe.“ (Quelle: http://familie.at/site/oesterreich/presse/aktuelles/article/3290.html, aufgerufen 10.05.2016)

FREIHEIT:

Dr. Alexander Van der Bellen:
„Gleiche Rechte für alle Menschen bedeutet mitunter besonderen Schutz für Minderheiten oder Menschen, die [Personengruppen] Diskriminierung ausgesetzt sind. Das wird besonders deutlich, wenn wir den Blick über die Grenzen Europas in autoritäre oder diktatorische Regime wenden.“ (Quelle: http://kath.net/news/54965, aufgerufen 10.05.2016)

Ing. Norbert Hofer:
„In den letzten Jahren wird in Österreich immer mehr und immer weiter geregelt, die Bewegungsfreiheit für den Einzelnen wird dabei immer weiter eingeschränkt. Vor allem für die Wirtschaft, die kleinen Unternehmen, führt diese überbordende Verwaltung oftmals dazu, dass die eigentlichen Tätigkeiten in den Hintergrund rücken. Österreich hat noch immer eine klein strukturierte Wirtschaft. 65 Prozent aller Arbeitsplätze werden von kleinen und mittleren Unternehmen geschaffen. Es muss daher eine große gemeinsame Kraftanstrengung unternommen werden, diese Regelungsdichte zu durchforsten und auf ein notwendiges Minimum zu reduzieren. Antidiskriminierungsgesetze sind wohl notwendig, andererseits führen sie teilweise gerade eben zur Diskriminierung: Beispielsweise die Regelung, wonach bei der Bewerbung zweier gleich qualifizierter Personen stets der Frau der Vorzug gegeben werden muss. Ich halte das für diskriminierend gegenüber Männern. Mein Ansatzpunkt wäre hier, Menschen mit minderjährigen Kindern zu bevorzugen.“ (Quelle: http://kath.net/news/54965, aufgerufen 10.05.2016)

DIREKTE DEMOKRATIE:

Dr. Alexander Van der Bellen:
Die Presse: „Heinz Fischer hat in noch einem Punkt aktiv und erfolgreich interveniert, als die [d]irekte Demokratie stark ausgebaut werden sollte. War das richtig?“
Dr. Alexander Van der Bellen: „Ich stimme in diesem Punkt nicht mit den Positionen mancher Grünen überein und konnte die Bedenken von Heinz Fischer sehr gut nachvollziehen. Ich bin ein Anhänger der repräsentativen Demokratie auf Bundesebene. Auf der regionalen Ebene sieht das anders aus, da halte ich mehr Bürgerbeteiligung für sinnvoll.“ (Quelle: http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/4905963/Ich-habe-den-grunen-Flohzirkus-zu-einer-Partei-gemacht, aufgerufen 10.05.2016)

Ing. Norbert Hofer:
„Mir ist der Ausbau der Direkten Demokratie nach dem Vorbild der Schweiz ein ganz großes Anliegen. Alles, was im Parlament entschieden wird, kann auch Inhalt eines Volksbegehrens sein. Mehr Direkte Demokratie gibt den Menschen die Möglichkeit, auch von sich aus tätig zu werden und Initiativen in Gang zu setzen. Und das braucht auch unser Land, um der viel vielzitierten Politik(er)verdrossenheit entgegenzuwirken.“ (Quelle: http://kath.net/news/54965, aufgerufen 10.05.2016)

EUROPA UND CHRISTENTUM:

Dr. Alexander Van der Bellen:
„Für Van der Bellen sind ‚die Herrschaft der Vernunft und des Rechts zentrale Werte der europäischen Kultur‘. Christlichkeit sei dagegen kein europäischer Wert für ihn“. (Quelle: http://orf.at/stories/2329348/2329347/, aufgerufen 10.05.2016)

Ing. Norbert Hofer:
„Weil ich Wert lege auf ein Europa, das auf unseren christlich-jüdischen Werten aufgebaut ist, und nicht auf ein Europa der Beliebigkeiten.“ (Quelle: http://www.glaube.at/aktuelles/neuigkeiten/sonntagsgespraech-mit-praesidentschaftskandidaten/, aufgerufen am 30.11.2016)

TTIP UND DEMOKRATIE:

Dr. Alexander Van der Bellen:
Die Presse: „Da wird niemand dagegen sein. Die Frage ist, ob Sie für das Freihandelsabkommen TTIP sind.“
„Das weiß ich noch nicht. Das liegt ja noch nicht auf dem Tisch. Man wird es sich sehr genau ansehen und der Bundespräsident hat dann hinreichend Zeit, sich mit allen, auch den Gewerkschaften und NGOs, zusammenzusetzen.“ (Quelle: http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/4905963/Ich-habe-den-grunen-Flohzirkus-zu-einer-Partei-gemacht, aufgerufen 10.05.2016)

Ing. Norbert Hofer:
„Ich werde auch als Bundespräsident dem Druck nicht weichen und die Veto-Karte ziehen um Österreich zu schützen! Die Freihandelsabkommen CETA oder TTIP werde ich nicht unterzeichnen, auch wenn das österreichische Parlament für die Abkommen stimmen sollte. Ich bestehe auf eine direkt-demokratische Einbindung der Bevölkerung, denn Handelspakte mit derart weitreichenden Folgen dürfen nicht an den Menschen vorbeiverhandelt- und beschlossen werden“. (Quelle: http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20160502_OTS0062/fpoe-bundespraesidentschaftskandidat-hofer-zu-ttip-werde-veto-karte-ziehen-um-oesterreich-zu-schuetzen, aufgerufen 10.05.2016)

GLAUBWÜRDIGKEIT, WAHRHEIT UND EHRLICHKEIT:

Dr. Alexander Van der Bellen:
Van der Bellen: „Führt Transparenz auch zu mehr Wahrheit, oder müssen Politiker im Sinne des Gelingens ihrer Vorhaben manchmal auch bewusst die Unwahrheit sagen? Auch wenn ich mich damit nicht beliebt mache: Verschweigen, vernebeln oder gegen die eigene Überzeugung reden kann im politischen Kontext manchmal sogar vernünftig und strategisch zielführend sein“. (Quelle: Alexander van der Bellen in seinem neuen Buch „Die Kunst der Freiheit“, Seite 154) Laut Van der Bellen ist Lügen also erlaubt, wenn es den jeweiligen Zweck erfüllt.

Ing. Norbert Hofer:
„Und ich will mich auch hier nicht verbiegen und die Dinge so sagen, wie ich sie sehe und nicht um den heißen Brei herumreden.“ (Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=MqBLwN217_w, ab Minute 10:00, aufgerufen 30.11.2016)

EINSATZ FÜR VERFOLGTE CHRISTEN UND ANDERE MINDERHEITEN:

Dr. Alexander Van der Bellen:
„Ich werde mich auf den Auslandsreisen als Bundespräsident sehr aktiv für die Menschenrechte einsetzen. Die Freiheit der Religionsausübung ist ein ganz wesentlicher Bestandteil davon.“ (Quelle: http://www.glaube.at/aktuelles/neuigkeiten/sonntagsgespraech-mit-praesidentschaftskandidaten, aufgerufen 10.05.2016)

Ing. Norbert Hofer:
„Ja, selbstverständlich. Gerade im laufenden Krieg des IS sind Christen ganz besonders Repressalien dieses Regimes ausgesetzt. Immer wieder erschüttern Berichte über Christen, die auf der Flucht vor dem IS nach Europa von Muslimen ins Meer geworfen werden. Hier haben die christlichen Kirchen eine ganz besondere Verantwortung zu übernehmen.“ (Quelle: http://www.glaube.at/aktuelles/neuigkeiten/sonntagsgespraech-mit-praesidentschaftskandidaten, aufgerufen 10.05.2016)

GLAUBEN SIE AN GOTT?

Dr. Alexander Van der Bellen:
„Nicht im engeren Sinn. Diesen Glauben habe ich verloren. Aber ich glaube an den Sinn, an die Botschaft, an die Vision des Neuen Testaments.“ (Quelle: Der Sonntag, Nr. 16, 24.04.2016)

Ing. Norbert Hofer:
„Ja. Das ist für mich wichtig und auch ein Leuchtturm, bei Entscheidungen – so weiß ich, in welche Richtung ich gehen muss.“ (Quelle: Der Sonntag, Nr. 16, 24.04.2016)

Bereits vor einigen Monaten hat Ing. Norbert Hofer die Bürgerinitiative „Fakten helfen“ unterzeichnet, die anonyme Statistiken in Österreich über Abtreibung einführen will. Von Dr. Alexander Van der Bellen ist uns nicht bekannt, dass er „Fakten helfen“ unterzeichnet hätte. Des Weiteren hat Alexander Van der Bellen in der Vergangenheit die Kommunistische Partei gewählt, von der er jetzt auch unterstützt wird, war Mitglied der SPÖ und vertrat die Grünen ab 1994 im Nationalrat. Von 1997 bis 2008 war Dr. Alexander Van der Bellen Bundessprecher und somit der am längsten amtierende Parteichef der Grünen, bis 2012 Nationalrat. Von 2012 bis 2015 war er Grüner Landtagsabgeordneter in Wien. Seine Ehefrau, die er vor wenigen Monaten heiratete, ist Geschäftsführerin im Grünen Parlamentsklub. Trotzdem versucht Alexander Van der Bellen im Zuge des Bundespräsidentschaftswahlkampfes, sich als „unabhängigen Kandidaten“ zu präsentieren, obwohl die Grünen seinen Wahlkampf mitorganisieren und mitfinanzieren. Er vertrat über Jahrzehnte, auch als Obmann der Grünen lauthals Forderungen wie „Abtreibung auf Krankenschein“ (Ist Schwangerschaft eine „Krankheit“?), Freigabe „weicher Drogen“, EU-Beitritt der Türkei, Gender-Mainstreaming, offene Einladungspolitik im Angesicht überfordernder Massenmigration, usw. mit.

Die Bundespräsidentenwahl am Sonntag, den 04. Dezember 2016, wird eine richtungsentscheidende Wahl werden. Wird Österreich ein lebensbejahenderes, familienbejahenderes, freiheitsbejahenderes und demokratiebejahenderes Land werden? Oder werden Leben, Familie und Freiheit noch weiter der Beliebigkeit ausgesetzt und missinterpretiert werden?

Sie haben es in der Hand. Gehen auch Sie zur Bundespräsidentenwahl – für Leben, Familie und Freiheit!

Mit herzlichen Grüßen verbleibend, Ihr
Hon. Prof. Dr. Heinrich Wohlmeyer (Großneffe von Freiheitskanzler Ing. Julius Raab, ÖVP)

 

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April 28, 2016 · 11:54 pm

TÜRKEI – Schlechte Zeiten für Präsident Erdoğan – voltairenet.org – 04.04.16 – — mundderwahrheit

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http://www.voltairenet.org/article191057.html Schlechte Zeiten für Präsident Erdoğan von Thierry Meyssan Die Anklagen gegen Präsident Erdoğan häufen sich. Während die Russische Föderation und die Vereinigten Staaten indirekt Waffen an die PKK liefern, wird der Türkei vorgeworfen, Drahtzieher der Bombenanschläge in Paris und Brüssel gewesen zu sein; eine Anklage, die auf den eigenen Aussagen von Erdoğan und einem […]

über TÜRKEI – Schlechte Zeiten für Präsident Erdoğan – voltairenet.org – 04.04.16 – — mundderwahrheit

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Panama Papers Skandal oder Propaganda? — rundertischdgf

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Ferdi zu dieser Fundsache: “Die gleichgeschaltete “Aufregung” zu diesem Thema von Süddeutscher bis Bild läßt vermuten, daß dieser Beitrag wesentlich näher an der Wirklichkeit liegt.” Der Skandal der Panama-Papers Die Berichterstattung über die Panama-Papers bringt den Fehler westlichen Journalismus und westlicher Politik deutlich zum Vorschein. Seit gestern wissen wir: Die Panama-Papers sind eine Datensamm… LOGON-ECHON.COM

über Panama Papers Skandal oder Propaganda? — rundertischdgf

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Kognitive Dissonanz

Das ist es, was Menschen aufbringt, wenn man ihre festgefahrenen Vorstellungen in Frage stellt: Kognitive Dissonanz.

Mentaler Konflikt, der auftritt, wenn Glauben oder Annahmen neuen Informationen widersprechen. Dieses Konzept wurde von dem Psychologen Leon Festinger (1919 – 1980) in den späten 50er Jahren eingeführt. Er und folgende Forscher zeigten, dass die meisten Menschen versuchen, ihre alte Vorstellung von der Welt zu bewahren, wenn sie mit neuen Informationen konfrontiert werden, indem sie diese ablehnen, weg erklären, ausweichen oder indem sie sich selbst überzeugen, dass kein wirklicher Konflikt besteht. Kognitive Dissonanz wird nichtsdestrotz als eine Erklärung für Meinungsänderung angesehen.

Quelle: Kognitive Dissonanz

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Der Erklärbär ist ein Problembär und muss deshalb erschossen werden

Zugegeben, dies ist ein etwas befremdlicher Titel. Aber es geht hier auch um ein befremdliches Symptom, welches allerdings nicht sektenspezifisch, sondern allgemein menschlich ist. Nur im Zusammenhang mit den Mechanismen, die bewusstseinskontrollierende Gruppierungen anwenden, um ihre Mitglieder am Verlassen der Gemeinschaft zu hindern, bekommt das zu schildernde Phänomen eine besondere Brisanz. Wie überhaupt ja nichts Übermenschliches stattfindet, wenn jemand in eine Sekte gerät und sich daraus nicht mehr zu befreien vermag. Er ist weder mit einem Bannfluch belegt, noch haben böse Geister, Dämonen oder gar der Teufel von ihm Besitz genommen. Gott, selbstredend, genauso wenig. Die Klaviatur der menschlichen Psyche umfasst viele Oktaven, und wer sie alle zu bespielen imstande ist, der kann Menschen tanzen lassen, wie er möchte. Genau das tun Sekten. Sie haben nichts Überirdisches in ihrem Repertoire, sondern nur menschliches, allzumenschliches Werkzeug.

Der Begriff „kognitive Dissonanz“ kam in den späten 50er Jahren des letzten Jahrhunderts auf, um das Verhalten der Menschen zu beschreiben, wenn sie sich Widersprüchen ausgesetzt sehen – Widersprüchen zwischen dem, was sie glauben oder als Wahrheit akzeptieren und dem, was sie beobachten beziehungsweise erleben. Wer mag, kann sich die Mühe machen im Netz oder in der örtlichen Bibliothek über den Begriff Nachforschungen anzustellen. Er wird feststellen, hier wird ein weites Spektrum menschlicher Verhaltensweisen sichtbar gemacht.

Für diese kleine Abhandlung interessiert uns jener Aspekt der kognitiven Dissonanz, der sich verkürzt folgendermaßen am besten ausdrückt:
… => Quelle

Wie überzeugt man einen störrischen Menschen?

Was ist zu tun bei kognitive Dissonanz?

Man fängt zum Beispiel zuerst mal an und fragt, will man seine bisherige Meinung und seinen Glauben verteidigen oder will man die Wahrheit wissen? Die meisten werden dann natürlich antworten, sie wollen die Wahrheit wissen. Sie werden das sagen, weil sie nicht als irrational dastehen wollen, auch wenn sie es sind.

Dann kann man anfangen einige Fakten zu übermitteln, aber immer dabei ihren Grad an Widerstand abtasten, in dem man dazwischen so Sachen sagt wie:

– Das fiel mir auch schwer zu glauben als ich es hörte.
– Es war auch für mich nicht leicht meine Meinung zu ändern.
– Ja, das hört sich anders an als was man uns erzählt hat.
– Ich weiss es wird (schmerzhaft, schockierend, ärgerlich oder ein anderes Adjektiv welches negative Emotionen ausdrückt) sein das zu glauben (das was sie nicht hören wollen).

So stellt man sich hin, wie wenn man selber es schwierig fand seine festgelegte Meinung zu ändern und gibt dem Gegenüber das Gefühl, auf der selben Seite zu stehen, statt ein Gegner zu sein.

Und wenn sie aufmucken und die Tatsachen ablehnen, dann kann man sie daran erinnern, sie wollten doch die Wahrheit hören. Am besten man bringt am Anfang Fakten die für den, den man überzeugen will, leicht zu verdauen sind und spart sich die schweren Brocken für später auf.

Was ich auch verwende ist die Technik, Humor und Satire rein zu bringen, um die Absurdität und Lächerlichkeit von gewissen offiziellen Aussagen darzustellen, in der Hoffnung, sie kommen dann selber drauf, ihre bisherige Meinung ist falsch. Wie zum Beispiel:

„Also, am 11. September passierte doch tatsächlich ein Wunder. Stell dir vor, der Pass des Entführers der am Steuer des Flugzeugs sass, hat man in den Trümmern gefunden. Der hatte den in seiner Brusttasche als er mit 700 km/h in den Turm krachte und der Pass überlebte den Aufschlag und den Feuerball. Dann hielt sich der Pass irgendwie für eine Stunde in den brennenden Stockwerken auf und als der Wolkenkratzer zusammenbrach, sich alles in Staub verwandelte, flatterte der Pass aus 150 Meter Höhe herunter und landete völlig unbeschädigt auf dem Trümmerhaufen, wo ihn ein Polizist dann fand. So konnte man den Täter identifizieren. Ohne einem Wunder wäre es nicht möglich gewesen.“

Die Reaktion ist meistens so, der Zuhörer wird von sich aus sagen, das kann nicht sein, das widerspricht jeder Logik. Der Pass aus Papier wäre verbrannt oder genauso zerbröselt wie die Gebäude. Dann ist der Schritt nicht mehr weit zu suggerieren, offensichtlich wurden Beweise platziert, wenn sie einen unbeschädigten Pass ausgerechnet eines Attentäters gefunden haben. Und dann öffnet sich das Tor zu vielen anderen Ungereimtheiten.

Solche kleine Anekdoten, mit denen der Ansprechpartner selber darauf kommt, an der offiziellen Version kann was nicht stimmen, helfen oft die automatische Abwehrhaltung zu überwinden. Wenn man aber mit der vollen Ladung kommt, als Prediger versucht alles auf einmal reinzustopfen und auch noch schockiert, dann wird die störrische Person noch fester an seine Glaubensmeinung klammern, egal was man sagt. Er wird seine Position verteidigen und die tollsten Gründe dafür finden.

Auch wenn man sich etwas dumm stellt und bescheiden und nicht wie ein allwissender Oberlehrer, fühlt sich der Gegenüber nicht eingeschüchtert, sondern eher überlegen und akzeptiert neue Informationen. Man muss einfach psychologische Wege finden wie man die Tür aufbekommt, statt das sie einem vor der Nase zugeknallt wird.

Auch wenn ihr selber nur logisch denkt, viele Menschen treffen ihre Entscheidungen basierend auf Emotionen und falschen Annahmen. Die Erfahrung zeigt, die Fakten sind weniger wichtig um jemand zu überzeugen. Wichtiger ist oft die Art und Weise und der Rahmen mit denen man die Fakten präsentiert. Dann gibt es eine kleine Gruppe von Leuten die nichts glauben, egal wie und was man ihnen erzählt, nach dem Motto, es kann nicht sein was nicht sein darf. Die sind Zeitverschwendung und sollte man links liegen lassen. Aber bei den meisten funktionierts.

Ach ja was die Studie auch heraus gefunden hat, Selbstachtung oder ein Mangel davon, hat viel damit zu, wie bereit man ist neue Information aufzunehmen. Wenn man sich gut und selbstsicher fühlt, dann hört man zu. Wenn man unsicher ist und sich bedroht fühlt, dann nicht. Je bedrohter die Menschen sich fühlen, je weniger werden sie abweichende Meinungen und Fakten die ihr Weltbild verändern akzeptieren und sie sind viel kontrollierbarer. Das erklärt warum Regierungen davon profitieren, die Leute in Angst zu versetzen. Die aktuelle Panikmache über eine bevorstehende Terrorgefahr in Deutschland ist ein gutes Beispiel dafür.

Hier weiterlesen: Alles Schall und Rauch: Wie man störrische Menschen überzeugt http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2010/11/wie-man-storrische-menschen-uberzeugt.html#ixzz15qawdmxS

Danke Freeman!!!
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